Argumentieren Lernen

Patchworker – wie argumentiere ich mein Leben

17.02.2010

Mit einem Lebenslauf, der gewundener ist als der Nürburgring, kenne ich die Probleme in der Vermarktung seiner Leistungen  nur zu gut.

Fragen wie:

“Wie kommt man als Floristin zur Lebensmitteltechnologie oder gar zum Wirtschaftsingenieur?” ähneln Fragestellungen “Wie kommt ein Schwein auf´s Dach?”.

Leider lässt sich da das Gefühl, sich ständig für seinen Lebensverlauf – wie verlaufen – rechtfertigen zu müssen, schwerlich ignorieren.

Doch genau das ist der Punkt.

Keine Person hat es jemals nötig, sich vor einer anderen Person für ihr Handeln zu rechtfertigen. Erklären, Erläutern – ja, wenn es der Sache dient.

Die Sache in so einem Fall heißt – Verkauf der eigenen Leistung. Ob ich mich also bei einem Unternehmen auf eine Festanstellung bewerbe, oder ich verkaufe als Freelancer meine Dienstleistung ist völlig identisch.

Patchworker – argumentieren Sie über Ihre Stärken

Als zertifizierter Coach der Wirtschaft und Trainer arbeite ich ausschließlich auf der Basis der Stärken einer Person – getreu der Maxime:

Was nicht da ist, kann ich auch nicht verkaufen!

Diese Stärken lassen sich über Hard und Soft Skills definieren.

Bei der Vermarktung der Hard Skills liegt der Patchworker nicht selten  gegenüber den “Zielgeraden” zurück. Das liegt in der Natur der Sache.

Die Soft Skills sind hingegen häufig geprägt durch Eigenschaften wie:

Gedankliche, aufgabenbezogene Flexibilität

Vielfältigkeit in der Vorgehensweise

Kreativität in Optimierungsprozessen

Improvisationsfähigkeit bei Störungen, etc.

Patchworker – das richtige Unternehmen macht´s

Bei der Planung der optimalen Bewerbungsstrategie sollten Sie folgendes berücksichtigen:

Die richtige Firma – welches Unternehmen fordert und braucht die Eigenschaften eines Patchworkers

Meine Soft Skills – welche meiner Soft Skills vermarkte ich bei welchem Unternehmen

Nach diesen Vorüberlegungen fällt die Argumentation der Soft  Skills leicht.

Hier ein Beispiel:

Stellenausschreibung: technisch versierter Außendienstmitarbeiter

Ihr Profil zeichnet sich durch folgende Stärken aus:   Kommunikationsfähigkeit,  zeitliche Flexibilität, vielseitig in Umgang mit verschiedenen Kulturen, Effektivität

Das Firmenprofill enthält hier Werte, wie Effektivität und Schnelligkeit

In meiner Arbeit als Floristin habe ich den richtigen Umgang mit Kunden von der Pike auf gelernt. Auch als Ingenieur kommt mir diese positive Kommunikation in der Zusammenarbeit und natürlich auch im Kundengespräch zu gute. Ich informiere ihre Kunden auf den Punkt genau und sorge damit für eine hohe Effektivität. Während der Beratungsgespräche hinterfrage ich die Kundeninteressen sinnvoll, um zu schnellen Ergebnissen zu gelangen.

Viele Grüße von Patchworker zu Patchworker und ganz viel Erfolg

Ihre Wiltraud Natzke

Ein gutes Mitarbeitergespräch ist durch nichts zu ersetzen

27.10.2009

Das Mitarbeitergespräch sichert Ihren Unternehmenserfolg. Sie glauben das nicht? Es ist aber so. Das Mitarbeitergespräch dient im Unternehmen dazu, Unternehmensziele im Gespräch zu kommunizieren, darzulegen und gegebenenfalls zu korrigieren. Die Mitarbeiter müssen sich mit ihrem Unternehmen identifizieren können, um erfolgreich im Team arbeiten zu können und so das vorgegebene Ziel zu erreichen. Der Weg zum Ziel: Das Mitarbeitergespräch.

Mitarbeitergespräch vs. Meeting – Gibt es einen Unterschied?

Das Mitarbeitergespräch ist in der Regel nichts anderes als der deutsche Ausdruck für den englischen Begriff Meeting. Mitarbeitergespräche können regelmäßig stattfindende Veranstaltungen sein oder ein besonderes Thema zum Anlass haben. Besonders vor schwierigen Mitarbeitergesprächen ist es empfehlenswert, den geplanten Inhalt und seinen Verlauf vorab zu formulieren.

Jedes Mitarbeitergespräch braucht ein Ziel und sei es nur der wöchentliche Austausch über Neuigkeiten in Ihrem Unternehmen. Ziele könnten allerdings auch wichtige Veränderungen in der Unternehmensstruktur oder im Ablauf sein. Oder natürlich jedes anderes Thema. Die Frage, die sich der Gesprächsleiter vor dem Mitarbeitergespräch stellen sollte, ist die Überlegung, welche Informationen die Mitarbeiter erfahren oder verstehen sollen und welche Veränderungen sich daraus für ihn ergeben. Wichtig ist für den Abschluss des Mitarbeitergesprächs auch ein fest definiertes Ziel.

Im Mitarbeitergespräch Meinungen und Informationen austauschen

Ein Mitarbeitergespräch benötigt in der Regel einen Gesprächsleiter. Doch nicht jeder Mitarbeiter ist von sich aus in der Lage, die Gesprächsleitung zu übernehmen. Gute Rhetorik Seminare helfen Ihnen, Ihre Soft-Skills und Fähigkeiten als Moderator auszubauen und mit mehr Selbstvertrauen in Gruppendiskussion und Mitarbeitergespräche zu gehen. Wie Sie ein Mitarbeitergespräch am besten führen können, lernen Sie unseren Seminaren und Workshops. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Eigene Schlüsselkompetenzen stärken: Der Schlüssel zum Erfolg

26.08.2009

Schlüsselkompetenzen, Soft-Skills und Core Assets sind nur einige der zahlreichen Begriffe, die heutzutage durch die Unternehmerwelt geistern. Was hat es mit dem Begriff Schlüsselkompetenzen auf sich und was steckt überhaupt dahinter?

Schlüsselkompetenzen sind kein Fachwissen

Die Schlüsselkompetenzen sind eine überfachliche Qualifikation und sollen zum allgemeinen Handeln befähigen. Im Bereich der Personalwirtschaft gehören Schlüsselkompetenzen neben der Fachkompetenz zum zweiten Standbein der Personalentwicklung. Da kein bestimmtes Fachwissen für Schlüsselkompetenzen abverlangt wird, umfassen sie ein breites Spektrum übergreifender Fähigkeiten.
Dieter Mertens verstand in den 70er Jahren unter dem Begriff Schlüsselkompetenzen „die Qualifikation, die als ‚Schlüssel’ zur Erschließung von sich schnell änderndem Fachwissen dienen können.“ Schon vor dreißig Jahren zeichnete sich für Mertens damit der Trend ab, dass in der Arbeitswelt nicht nur eine fachspezifische Kompetenz, sondern auch fachübergreifendes Wissen immer erforderlich ist, frei nach dem Motto „Man lernt nie aus“. Selbstverständlich ersetzen Schlüsselkompetenzen nicht das Fachwissen, sondern ergänzen es in den sich ständig änderten Anforderungen im Berufsleben.

Aufschlüsselung der Schlüsselkompetenzen

Schlüsselkompetenzen lassen sich noch einmal in fünf Kompetenzbereiche unterteilen. Dazu gehören:

  1. Sozialkompetenz (Soft-Skills: Summe aller persönlichen Fähigkeiten und Einstellungen, die für die soziale Interaktion nützlich oder notwendig sind)
  2. Methodenkompetenz (Fähigkeit zur Anwendung bestimmter Lern- und Arbeitsmethoden)
  3. Selbstkompetenz (Fähigkeit mit sich selbst umzugehen und sich selbst zu motivieren)
  4. Handlungskompetenz (Methode sich in beruflichen, gesellschaftlichen und privaten Situationen sachgerecht und durchdacht zu verhalten)
  5. Medienkompetenz (Fähigkeit Medien und deren Inhalte den eigenen Zielen und Bedürfnissen nach entsprechend zu nutzen)
    Haben Sie Ihre Schlüsselkompetenzen schon vollständig entwickelt oder können wir Ihnen weiterhelfen?

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