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	<title>Argumentieren lernen! &#124; Argumente Argumentation Diskussion Gespräch Kommunikation</title>
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		<title>Motive für einen Jobwechsel &#8211; im Vorstellungsgespräch richtig argumentieren</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 11:08:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Natzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Gastautor: Ole Becker Einmal fragt sich jeder, ob er sich mit seiner beruflichen Aufgabe und Position noch identifizieren kann. Wenn Sie bei einer anstehenden Beförderung oder einem innerbetrieblichen Karrieresprung unberücksichtigt bleiben, wenn Kollegen an Ihnen vorbeiziehen oder Sie sich mit Ihren Vorgesetzten und/oder Kollegen nicht vertragen, ist oft ein Jobwechsel die richtige Lösung. Auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Von Gastautor: Ole Becker</h3>
<p>Einmal fragt sich jeder, ob er sich mit seiner beruflichen Aufgabe und Position noch identifizieren kann. Wenn Sie bei einer anstehenden Beförderung oder einem innerbetrieblichen Karrieresprung unberücksichtigt bleiben, wenn Kollegen an Ihnen vorbeiziehen oder Sie sich mit Ihren Vorgesetzten und/oder Kollegen nicht vertragen, ist oft ein Jobwechsel die richtige Lösung. Auch die Frage nach einer Weiterqualifizierung oder Umschulung kann Sie ins Grübeln bringen. Wenn Sie auch nach einem klärenden Gespräch mit dem direkten Vorgesetzten oder dem Personalchef im Betrieb keine Zukunft mehr sehen, sollten Sie keine wertvolle Zeit verstreichen lassen und einen Jobwechsel zügig, aber überlegt angehen.</p>
<p>Nehmen wir an, dass Sie es im nun folgenden Bewerbungsprozess geschafft haben, ein Unternehmen für sich zu interessieren. Im Bewerbungsgespräch wird jeder Personalchef oder Vorgesetzte nach Gründen forschen, warum Sie einen Jobwechsel anstreben. Tappen Sie hier nicht in die emotionale Falle! Ihre sehr persönlichen Gründe, so berechtigt sie sein mögen, behalten Sie besser für sich, denn hier geht es allein um Ihre persönliche und fachliche Qualifikation und den Nutzen, den Sie dem neuen Unternehmen bieten wollen.</p>
<p>Verkneifen Sie sich kleine Seitenhiebe oder &#8220;Nachtreten&#8221;, wenn Sie aufgrund eines schlechten Betriebsklimas oder des Gefühls, im alten Betrieb nicht richtig gewürdigt zu werden, wechseln wollen. Auch wenn Sie der Meinung sind, ein Vorgesetzter würde Sie bewusst schikanieren, halten Sie damit hinter dem Berg genauso wie direkte Beschuldigungen oder Diffamierungen ein absolutes No-Go sind.</p>
<p>Informieren Sie sich bei einem Jobwechsel über Ihren potenziellen neuen Arbeitgeber detailliert und ausführlich beispielsweise im Internet auf der Unternehmenswebseite oder schauen Sie sich Arbeitgeberbewertungen von potentiellen Kollegen auf Portalen wie <a href="http://www.meinchef.de/" target="_blank">meinChef.de</a> an. Punkten Sie mit einer ausgeprägten Kenntnis des Produkt- oder Kundenportfolios und anderen betriebsrelevanten Faktoren. Betonen Sie Ihren Wunsch nach Weiterkommen sowie einer angemesseneren Dotierung. Zeigen Sie auf, wie Sie mit Erfahrung und Know-how die ausgeschriebene Position mit Leben erfüllen würden.</p>
<p>Lassen Sie erkennen, wie Sie Ihre Zielstrebigkeit und Ihren Ehrgeiz im Dienste des neuen Arbeitgebers konkret umsetzen würden. Suchen Sie sich in der Stellenbeschreibung die Rosinen heraus, die sich für Sie besonders eignen und unterstreichen Sie, welche Betriebsziele mit Ihrer Leistung optimiert werden könnten (z.B. durch Sprach- und Branchenkenntnisse, Spezialqualifikationen, internationale Erfahrung).</p>
<p>Machen Sie an Beispielen klar, welche Ideen und Impulse Sie einbringen. Auch dass Renommee und Bandbreite des neuen Arbeitgebers Sie reizen, ist ein erwähnenswerter Grund. Versetzen Sie sich bei allem in die Perspektive Ihres Gegenübers &#8211; dann klappt es auch mit dem Personalchef.</p>
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		<item>
		<title>Selbstbedienung &#8211; das Pro und Contra der Kundenorientierung</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 07:36:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wiltraud Johanning-Natzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Argumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bedienen]]></category>
		<category><![CDATA[Dienen]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzen]]></category>
		<category><![CDATA[Pro und Contra]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbedienung]]></category>
		<category><![CDATA[Tag hinzufügen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kunde bedient sich selbst. Die Überweisung wird selbst getippt, die Zapfsäule selbst bedient, das Formular selbst ausgefüllt, der Flugschein selbst ausgedruckt &#8211; Unternehmen haben es gelernt: Wer Geld sparen will, muss die Arbeit auf die Kunden abwälzen. Ärgert Sie das? Oder sehen Sie auch Vorteile. So berichtete gestern die Süddeutsche.de   http://www.sueddeutsche.de/app/fluestertool/wirtschaft/?id=1267025036. Ich sehe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kunde bedient sich selbst. Die Überweisung wird selbst getippt, die Zapfsäule selbst bedient, das Formular selbst ausgefüllt, der Flugschein selbst ausgedruckt &#8211; Unternehmen haben es gelernt: Wer Geld sparen will, muss die Arbeit auf die Kunden abwälzen. Ärgert Sie das? Oder sehen Sie auch Vorteile.</p>
<p>So berichtete gestern die Süddeutsche.de  <a href="http://www.sueddeutsche.de/app/fluestertool/wirtschaft/?id=1267025036." target="_blank"> http://www.sueddeutsche.de/app/fluestertool/wirtschaft/?id=1267025036.</a></p>
<p>Ich sehe darin <strong>den</strong> Vorteil &#8220;guthin&#8221;:</p>
<p><strong>Ich brauche beim Einkaufen keine anderen Menschen!</strong></p>
<p>Ich benötige keine Argumentation, warum ich die Trendfarbe LILA nicht mag und lieber meinem erfrischenden SCHWARZ treu bleibe. Ich muss mich an der &#8220;Haustankstelle&#8221; nicht erklären, dass ich SUPER PLUS tanke und auf 100 km 20 Liter Sprit durchblase. Bei der Bank erspare ich mir den Anblick von demotivierten, ausdruckslos guckenden und standardisiert antwortenden Mitarbeitern.</p>
<p>&#8220;Schönen Tag noch&#8221; in überhöhter Stimmlage hinter mir hergerufen &#8211; das, mit Verlaub &#8211; versaut mir meinen Tag!</p>
<p>Endlich bin ich FREI!</p>
<p>Ja, endlich! Ein eindeutiges CONTRA Kundenorientierung von mir.</p>
<h2>Kundenorientierung &#8211; gibt es ein Pro?</h2>
<p>Ich bin bis heute ein Anhänger der Literatur von Edgar K. Geffroey &#8211; meinem &#8220;Kundenorientierungs-Papst&#8221;. Mit viel Weitsicht hat er es verstanden, mich von der Idee zu begeistern, Kunden als Menschen zu akzeptieren und Ihnen einen stetigen Nutzen zu präsentieren. Die Kundenerfolgsstrategie: Mache den Kunden erfolgreich &#8211; dann wirst du auch erfolgreich, treibt mich immer wieder an, neue Ideen zu generieren, um den größt möglichen Nutzen zu stiften.</p>
<p>Diese Art zu arbeiten, teile ich mit sehr vielen Menschen im täglichen Umgang und &#8211; es werden immer mehr. Nur so gelingt es uns, voran zu kommen. Uns weiter zu entwickeln. Uns näher zu kommen. Uns eben zu nützen.</p>
<h3>Kundenorientierung &#8211; Nutzen, Dienen, Bedienen</h3>
<p>Leider sind in Deutschland die Begriffe &#8211; nützen, dienen, bedienen &#8211; nicht nur aus der Mode gekommen. Nein, sie sind verpönt. Sollte ich jemandem dienen müssen, wird gerade zu meine Menschenwürde verletzt.</p>
<p>Ich meine der Verfassungsschutz ist hier gefragt.</p>
<p>Und solang diese Einstellung beim täglichen Einkauf vorherrscht:</p>
<p><strong>Möchte ich frei sein!</strong></p>
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		<title>Erfolgreich im Business &#8211; nur die Harten kommen&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 11:37:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wiltraud Johanning-Natzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Commitment]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Gesprächsführung]]></category>
		<category><![CDATA[Appell]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühlswörter]]></category>
		<category><![CDATA[Interpretation]]></category>
		<category><![CDATA[Meeting]]></category>

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		<description><![CDATA[Sicher kennen Sie die ermahnenden Worte im Meeting oder anderen Auseinandersetzungen: &#8220;Bleiben Sie sachlich!&#8221; Tatsächlich hält sich diese Forderung bzw. der Appell hartnäckig. Viele Führungskräfte wählen für Ihre Gespräche und Präsentationen diese Darstellung. Fakten &#8211; Fakten &#8211; Fakten &#8211; bedeutet zu gewinnen. Tatsachen darzulegen heißt &#8211; wenig bis gar nicht angreifbar zu sein! Jedoch &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sicher kennen Sie die ermahnenden Worte im Meeting oder anderen Auseinandersetzungen:</p>
<p>&#8220;Bleiben Sie sachlich!&#8221;</p>
<p>Tatsächlich hält sich diese Forderung bzw. der Appell hartnäckig. Viele Führungskräfte wählen für Ihre Gespräche und Präsentationen diese Darstellung.</p>
<p>Fakten &#8211; Fakten &#8211; Fakten &#8211; bedeutet zu gewinnen. Tatsachen darzulegen heißt &#8211; wenig bis gar nicht angreifbar zu sein!</p>
<p>Jedoch &#8211; wie sieht denn so eine rein sachliche Kommunikation aus, ohne Gefühl, Interpretation und subjektiver Wahrnehmung?</p>
<p>Hier ein Beispiel:</p>
<p>A: Die Sonne scheint.</p>
<p>B: Ja. Die Sonne scheint.</p>
<p>A: Dann wird es warm.</p>
<p><strong>STOPP &#8211; das ist schon eine Interpretation / Vermutung / subjektive Darstellung</strong></p>
<p>Neuer Versuch:</p>
<p>A: Dann wird es hell.</p>
<p><strong>STOPP &#8211; &#8220;hell&#8221; ist relativ</strong></p>
<p>Sie sehen / lesen &#8211; eine, rein auf Fakten beruhende Unterhaltung wird nicht nur anstrengend, sie ist auch extrem nichtssagend.</p>
<h2>Erfolgreich im Business &#8211; wo bleibt das Gefühl</h2>
<p>Gefühle spielen in unserer Kommunikation &#8211; ihrer Kommunikation &#8211; eine zentrale Rolle. Haben Sie schon einmal versucht, Ihre Gefühle &#8220;zu Hause zu lassen&#8221;, wie den Hund oder den Hausteich mit hochwertigen Koys? Natürlich sind diese Lebewesen und Sachen sowieso in der Regel von uns irgendwie emotional belegt.</p>
<p>Dann erlauben wir uns folgende Frage:<br />
&#8220;<strong>Welche Gefühle können Sie ablegen und zu Hause lassen?</strong>&#8221;</p>
<p>Unsere Tätigkeit zeigt uns immer wieder, Gefühle sind jederzeit präsent &#8211; in jeder Situation und Kommunikation . Was manchmal fehlt, sind Worte.</p>
<p>Dabei kann man unter Benennung der realen, echten Gefühle, mit dem richtigen Gefühlswort viel erreichen. Gefühle sind eingängig, oft nachvollziehbar und machen den Sprecher und seine Situation transparent.</p>
<p>Stellen Sie sich vor, Sie möchten etwas von einem anderen Menschen, was dieser normalerweise nicht tun würde.</p>
<p>Hier ein Beispiel:</p>
<p>Sie sind Betriebsleiter. Der Auftrag, für einen der wichtigsten Kunden Ihres Unternehmens kann nicht termingerecht ausgeliefert werden. Sie befürchten, dass aufgrund dessen der Kunde &#8220;abspringen&#8221; wird.</p>
<p>Sie sprechen den Kunden an, um eine Lösung herbei zu führen:</p>
<p>Ich befürchte den Auftrag nicht rechtzeitig ausliefern zu können.</p>
<p>Daraus folgt für mich ein Verlust der Glaubwürdigkeit. Ich fühle mich verantwortungslos.</p>
<p>Verhandeln Sie mit mir über einen neuen Liefertermin.</p>
<p>Vielleicht noch ein Beispiel für die &#8220;Raser&#8221;:</p>
<p>Sie sind zu schnell gefahren und werden von der Polizei angehalten.</p>
<p>Folgende Technik ist jetzt erfolgversprechend:</p>
<p>Ich befürchte nicht rechtzeitig zu meinem Termin zu kommen.</p>
<p>Daraus folgt für mich, dass ich möglicherweise meine Arbeit verliere. Ich fühle mich schuldig und gleichzeitig verantwortungsvoll gegenüber meiner Familie.</p>
<p>Bitte helfen Sie mir!</p>
<h3>Erfolgreich im Business</h3>
<p>Für Ihren Erfolg in der Kommunikation habe wir über 9.300 <a href="http://www.job-perform.com/support" target="_self">Gefühlswörter</a> gesammelt, die Sie sich kostenfrei downloaden können.</p>
<p>Beachten Sie immer: Gefühle sind immer da. Gehen Sie ehrlich damit um. Im &#8220;Innen- und Außenverhältnis&#8221;.</p>
<p>Ich freue mich auf Ihre Kommentare und weitere Wörter. Mailen Sie mir Ihre Vorschläge: wjn@job-perform.com</p>
<p>Ihre Wiltraud Natzke<strong> </strong></p>
<p><strong>[der Mensch macht's!]</strong> – extrem im Business</p>
<p><strong>Bewerten SIE</strong> den Blogbeitrag – dadurch kann ich IHRE <strong>Interessenschwerpunkte </strong>noch besser <strong>bedienen</strong>.</p>
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		<title>Patchworker &#8211; wie argumentiere ich mein Leben</title>
		<link>http://www.argumentieren-lernen.de/patchworker-wie-argumentiere-ich-mein-leben</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 10:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wiltraud Johanning-Natzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Argumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Patchworker]]></category>
		<category><![CDATA[Hard Skills]]></category>
		<category><![CDATA[Improvisationsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Optimierungsprozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Soft-Skills]]></category>
		<category><![CDATA[Stärken]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einem Lebenslauf, der gewundener ist als der Nürburgring, kenne ich die Probleme in der Vermarktung seiner Leistungen  nur zu gut. Fragen wie: &#8220;Wie kommt man als Floristin zur Lebensmitteltechnologie oder gar zum Wirtschaftsingenieur?&#8221; ähneln Fragestellungen &#8220;Wie kommt ein Schwein auf´s Dach?&#8221;. Leider lässt sich da das Gefühl, sich ständig für seinen Lebensverlauf &#8211; wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem Lebenslauf, der gewundener ist als der Nürburgring, kenne ich die Probleme in der Vermarktung seiner Leistungen  nur zu gut.</p>
<p>Fragen wie:</p>
<p>&#8220;Wie kommt man als Floristin zur Lebensmitteltechnologie oder gar zum Wirtschaftsingenieur?&#8221; ähneln Fragestellungen &#8220;Wie kommt ein Schwein auf´s Dach?&#8221;.</p>
<p>Leider lässt sich da das Gefühl, sich ständig für seinen Lebens<strong>ver</strong>lauf &#8211; wie <strong>ver</strong>laufen &#8211; rechtfertigen zu müssen, schwerlich ignorieren.</p>
<p>Doch genau das ist der Punkt.</p>
<p>Keine Person hat es jemals nötig, sich vor einer anderen Person für ihr Handeln zu rechtfertigen. Erklären, Erläutern &#8211; ja, wenn es der Sache dient.</p>
<p>Die Sache in so einem Fall heißt &#8211; Verkauf der eigenen Leistung. Ob ich mich also bei einem Unternehmen auf eine Festanstellung bewerbe, oder ich verkaufe als Freelancer meine Dienstleistung ist völlig identisch.</p>
<h2>Patchworker &#8211; argumentieren Sie über Ihre Stärken</h2>
<p>Als zertifizierter Coach der Wirtschaft und Trainer arbeite ich ausschließlich auf der Basis der Stärken einer Person &#8211; getreu der Maxime:</p>
<p>Was nicht da ist, kann ich auch nicht verkaufen!</p>
<p>Diese Stärken lassen sich über Hard und Soft Skills definieren.</p>
<p>Bei der Vermarktung der Hard Skills liegt der Patchworker nicht selten  gegenüber den &#8220;Zielgeraden&#8221; zurück. Das liegt in der Natur der Sache.</p>
<p>Die Soft Skills sind hingegen häufig geprägt durch Eigenschaften wie:</p>
<p>Gedankliche, aufgabenbezogene Flexibilität</p>
<p>Vielfältigkeit in der Vorgehensweise</p>
<p>Kreativität in Optimierungsprozessen</p>
<p>Improvisationsfähigkeit bei Störungen, etc.</p>
<h3>Patchworker &#8211; das richtige Unternehmen macht´s</h3>
<p>Bei der Planung der optimalen Bewerbungsstrategie sollten Sie folgendes berücksichtigen:</p>
<p>Die richtige Firma &#8211; welches Unternehmen <strong>fordert</strong> und <strong>braucht </strong>die Eigenschaften eines Patchworkers</p>
<p>Meine Soft Skills &#8211; welche meiner Soft Skills vermarkte ich bei welchem Unternehmen</p>
<p>Nach diesen Vorüberlegungen fällt die Argumentation der Soft  Skills leicht.</p>
<p>Hier ein Beispiel:</p>
<p>Stellenausschreibung: technisch versierter Außendienstmitarbeiter</p>
<p>Ihr <a href="http://www.job-perform.com/patchworker-top-oder-flop" target="_self">Profil</a> zeichnet sich durch folgende Stärken aus:   Kommunikationsfähigkeit,  zeitliche Flexibilität, vielseitig in Umgang mit verschiedenen Kulturen, Effektivität</p>
<p>Das Firmenprofill enthält hier Werte, wie Effektivität und Schnelligkeit</p>
<p>In meiner Arbeit als Floristin habe ich den richtigen Umgang mit Kunden von der Pike auf gelernt. Auch als Ingenieur kommt mir diese positive Kommunikation in der Zusammenarbeit und natürlich auch im Kundengespräch zu gute. Ich informiere ihre Kunden auf den Punkt genau und sorge damit für eine hohe Effektivität. Während der Beratungsgespräche hinterfrage ich die Kundeninteressen sinnvoll, um zu schnellen Ergebnissen zu gelangen.</p>
<p>Viele Grüße von Patchworker zu Patchworker und ganz viel Erfolg</p>
<p>Ihre Wiltraud Natzke</p>
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		<title>Wer A sagt &#8211; sagt auch B</title>
		<link>http://www.argumentieren-lernen.de/wer-a-sagt-sagt-auch-b</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 11:26:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wiltraud Johanning-Natzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Commitment]]></category>
		<category><![CDATA[Konsistenz]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Interesse]]></category>
		<category><![CDATA[Mündigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Überzeugung]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennen Sie das? Sie werden in der Fußgängerzone von einem jungen Menschen -  wahrscheinlich Student denken Sie, will sich ein paar Euros dazu verdienen &#8211; angesprochen, mit den Worten: &#8220;Haben Sie eine Minute Zeit? Ich möchte Sie gern über unsere Forderungen zu mehr Umweltschutz informieren!&#8221; Aus Mitgefühl und alten Erinnerungen heraus sagen Sie: &#8220;Ja, klar.&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennen Sie das? Sie werden in der Fußgängerzone von einem jungen Menschen -  wahrscheinlich Student denken Sie, will sich ein paar Euros dazu verdienen &#8211; angesprochen, mit den Worten:</p>
<p>&#8220;Haben Sie eine Minute Zeit? Ich möchte Sie gern über unsere Forderungen zu mehr Umweltschutz informieren!&#8221;</p>
<p>Aus Mitgefühl und alten Erinnerungen heraus sagen Sie: &#8220;Ja, klar.&#8221; Und jetzt geht´s los.</p>
<p>Es vergeht eine Minute, zwei, drei. Ihnen wird kalt, Sie sind hungrig und&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..</p>
<p>Dann, als hätten Sie es erahnt, fragt Sie der &#8220;Student: &#8220;Würden Sie mir hier Ihre Unterschrift geben, als Unterstützung?&#8221;</p>
<p>Was jetzt?</p>
<h2>Wer A sagt &#8211; sagt auch B</h2>
<p>Sehr wahrscheinlich werden Sie unterschreiben.</p>
<p>Die Antwort für dieses Verhalten heißt: Commitment.</p>
<p>In dem Moment, in dem Sie dem Frager ein &#8220;ja klar&#8221; zugerufen haben, haben Sie sich in eine Verpflichtung hineinbegeben. Späteren Forderungen, Anfragen oder Wünsche werden Sie dazu veranlassen, diesen ebenfalls zu entsprechen.</p>
<p>Durch Ihre Unterschrift dokumentieren Sie Interesse, Mündigkeit, Entscheidungsfähigkeit &#8211; schlicht, ein guter Bürger zu sein. Da sich ein guter Bürger engagiert, engagieren Sie sich nun auch.</p>
<h3>Die Macht der schriftlichen Äußerung</h3>
<p>&#8220;Auch Überzeugungsprofis wissen um die Macht schriftlicher Äußerungen. Die enorm erfolgreiche Amway Corporatio beispielsweise hat eine Möglichkeit entdeckt, wie sie ihre Mitarbeiter zu immer besseren Leistungen anspornen kann. Die Mitarbeiter werden angehalten, sich individuelle Verkaufsziele zu setzen und sich dadurch auf diese festzulegen, dass sie sie zu Papier bringen.&#8221; (Die Psychologie des Überzeugens; R.B. Cialdini)</p>
<p>Was macht schriftliche Commitments so effektiv?</p>
<p>Vielleicht verändert sich die Meinung einer Person. Er macht nun mit. Er ist engagiert.</p>
<p>Ist das Commitment aktiv, öffentlich, mit  Anstrengung verbunden und freiwillig &#8211; kann sich sogar das Selbstbild verändern &#8211; in oben genanntem Beispiel verwandelt sich ein normaler Stadtbummler in einen Öko. (Forschungen von Allison u. Messick; 1988)</p>
<p>Schriftliche Stellungnahmen können sehr leicht veröffentlicht werden, das bedeutet, jedesmal wenn eine Person einen Standpunkt einnimmt, und andere dieses mit bekommen, entsteht eine Motivation, diesen Standpunkt zukünftig zu vertreten, um den Eindruck zu vermitteln konsistent (konsequent) zu sein.</p>
<p>Ist jetzt Commitment/Konsistenz gut oder schlecht?</p>
<p>Leben Sie bewusst. Vertreten Sie Ihren Standpunkt. Seien Sie selbstbewusst &#8211; sich Ihrer Person bewusst. Wo soll dann das Problem sein?</p>
<p>[ der Mensch macht's! ] -  in diesem Fall Sie!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Testen Sie Ihre Logik &#8211; Lösung</title>
		<link>http://www.argumentieren-lernen.de/testen-sie-ihre-logik-loesung</link>
		<comments>http://www.argumentieren-lernen.de/testen-sie-ihre-logik-loesung#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 08:43:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wiltraud Johanning-Natzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schlussfolgerung &#8211; Manche Vögel sind Tiere &#8211; ist falsch! Die Schlussfolgerung &#8211; Es gibt keine netten Männer &#8211; ist falsch! Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende. Ihre Wiltraud Natzke]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schlussfolgerung &#8211; <strong><span style="color: #ff0000;">Manche Vögel sind Tiere &#8211; </span></strong><span style="color: #000000;">ist falsch!</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die Schlussfolgerung &#8211; <strong><span style="color: #ff0000;">Es gibt keine netten Männer &#8211; </span></strong><span style="color: #000000;">ist falsch!</span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;">Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende.</span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;">Ihre Wiltraud Natzke<br />
</span></span></p>
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		<title>Testen Sie Ihre Logik</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 11:58:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wiltraud Johanning-Natzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Logik]]></category>
		<category><![CDATA[Schlussfolgerung]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>

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		<description><![CDATA[Prüfen Sie, ob die Schlussfolgerungen unter den gegebenen, wenn auch teilweise unrealen Voraussetzungen formal (zwingend) richtig oder falsch sind. Beispiel Alle Vögel sind grau. Manche Tiere sind grau. Manche Vögel sind Tiere. Richtig oder falsch Beispiel Es gibt keine lustigen Männer. Alles Lustige ist nett. Es gibt keine netten Männer. Richtig oder falsch Auflösung siehe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prüfen Sie, ob die Schlussfolgerungen unter den gegebenen, wenn auch teilweise unrealen Voraussetzungen formal (zwingend) richtig oder falsch sind.</p>
<ol>
<li>Beispiel<br />
Alle Vögel sind grau.<br />
Manche Tiere sind grau.<br />
<strong><span style="color: #ff0000;">Manche Vögel sind Tiere.</span></strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Richtig </strong></span><span style="color: #000000;">oder <strong><span style="color: #0000ff;">falsch</span></strong></span></li>
<li><span style="color: #000000;"><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #000000;">Beispiel<br />
Es gibt keine lustigen Männer.<br />
Alles Lustige ist nett.<br />
<strong><span style="color: #ff0000;">Es gibt keine netten Männer.</span></strong></p>
<p></span><strong></strong></span></span><strong><span style="color: #ff0000;">Richtig </span></strong><span style="color: #000000;">oder <strong><span style="color: #0000ff;">falsch</span></strong></span></li>
</ol>
<p><span style="color: #000000;">Auflösung siehe morgen!</span></p>
<p style="text-align: right;">Quelle; P.M. Intelligenz</p>
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		<title>Die Psychologie des Überzeugens</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 12:50:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wiltraud Johanning-Natzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Argumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Manipulation]]></category>
		<category><![CDATA[Konsistenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrastprinzip]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie des Überzeugens]]></category>
		<category><![CDATA[Reize]]></category>
		<category><![CDATA[Reziprozität]]></category>
		<category><![CDATA[Transzendentale Meditation]]></category>

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		<description><![CDATA[Derzeit lese ich mit großem Interesse &#8211; Die Psychologie des Überzeugens, von Robert B. Cialdini und möchte  Ihnen heute einige Erkenntnisse daraus vorstellen. Das Kontrastprinzip &#8211; Das Erleben von zwei unterschiedlichen Reizen &#8211; Wir schätzen beispielsweise das Gewicht eines Gegenstandes, den wir hochheben, höher ein, wenn wir zuvor einen anderen, leichteren, hochgehoben haben. Im Verkauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit lese ich mit großem Interesse &#8211; Die Psychologie des Überzeugens, von Robert B. Cialdini und möchte  Ihnen heute einige Erkenntnisse daraus vorstellen.</p>
<ol>
<li>Das Kontrastprinzip &#8211; Das Erleben von zwei unterschiedlichen Reizen &#8211; Wir schätzen beispielsweise das Gewicht eines Gegenstandes, den wir hochheben, höher ein, wenn wir zuvor einen anderen, leichteren, hochgehoben haben.<br />
Im Verkauf wird das Kontrastprinzip, wie folgt nutzbar gemacht:<br />
Stellen Sie sich vor, ein Mann betritt ein elegantes Herrenbekleidungsgeschäft und sagt, er wolle einen dreiteiligen Anzug und einen Pullover kaufen. Was würden Sie als Verkäufer zuerst anbieten, vor dem Hintergrund möglichst viel Umsatz zu generieren?<br />
Natürlich den Anzug &#8211; sprich den teuren Artikel!<br />
Kauft der Kunde den Anzug, sagen wir für 1.200,- € erscheint ihm der Preis für einen Pullover, 190,- € im Verhältnis klein.</li>
<li>Reziprozität &#8211; Geben, nehmen, nochmal nehme<br />
Ganz sicher haben Sie schon einmal jemandem, einem Kunden, Mitarbeiter oder Bekannten etwas, für ihn unverhofft, geschenkt. Oder Sie haben etwas unverhofft geschenkt bekommen?<br />
Was ist dann passiert?<br />
Richtig &#8211; Sie haben sich sehr wahrscheinlich verpflichte gefühlt, etwas zurück zu geben.<br />
Die Gratisprobe hat als Marketingmethode eine lange und erfolgreiche Tradition. Der Supermarkt ist ein bevorzugter Ort, um den Kunden kleine Kostproben zu offerieren. Vielen Leuten fällt es schwer, eine Probe von einem lächelnden Anbieter anzunehmen, nur die Zahnstocher oder Becher abzugeben und weiterzugehen. Stattdessen kaufen viele. Noch erfolgreicher kann sich eine Methode erweisen, bei der sich der Kunden seine Gratisprobe selbst abschneiden darf.</li>
<li>Konsistenz &#8211; sobald wir eine Entscheidung treffen oder eine Position vertreten, entstehen Kräfte, die uns dazu drängen, uns konsistent (oder konsequent) zu  dieser Festlegung zu verhalten, wir stehen zu unserer Entscheidung und verhalten uns entsprechend.<br />
Ich möchte an dieser Stelle ein Beispiel aus oben genanntem Buch auszugsweise zitieren:<br />
&#8220;Bei einer Einführungsveranstaltung für Transzendentale Mediation wurde ich Zeuge eines anschaulichen Beispiels dafür, wie man sich hinter den Mauern der Konsistenz verschanzen kann, um einen Schutz vor den lästigen Konsequenzen bestimmter Gedanken zu haben. &#8221;<br />
Die Veranstaltung sollte zu ungeahnten Möglichkeiten verhelfen. Ein Freund, Spezialgebiet Statistik und symbolische Logik begleitete mich.<br />
&#8220;Als die Vortragenden im weiteren Verlauf des Abends die Theorie, auf der die TM beruhte, erklärten, nahm ich an meinem Freund eine zunehmende Unruhe wahr.&#8221; &#8220;Als die Redner am Ende ihres Vortrages dazu aufforderten Fragen zu stellen, meldete er sich und trug eine im Ton freundliche, aber inhaltlich schonungslose Kritik des Gehörten vor.&#8221; &#8220;Die Wirkung auf die Diskussionsleiter war vernichtend. Nahc einem Augenblick betretenen Schweigens versuchten es die beiden mit einer zaghaften Replik, hielten mittendrin inne, um miteinander zu beratschlagen, und gaben schließlich zu, das die von meinem Kollegen angebrachte Kritik nicht ganz unberechtigt wären.&#8221;<br />
&#8220;Nach Beendigung der Fragezeit erlebten die Veranstalter einen regelrechten Run auf ihr Kursangebot.&#8221;<br />
Das Phänomen der Konsistenz lässt sich wie folgt erklären:<br />
In einem Gespräch mit anderen Teilnehmern der Veranstaltung erfragten wir den Grund der Teilnahme, mit folgendem Ergebnis:<br />
&#8220;Bei einem handelte es sich um einen angehenden Schauspieler, der unbedingt Erfolg in seinem Fach haben sollte und der erschienen war, um zu erfahren, ob er durch TM die für seine Kunst notwendige Selbstbeherrschung erwerben konnte; die Veranstalter hatten ihm versichert, dass dies so sein würde.&#8221;<br />
Es bestand also die Möglichkeit über TM ein dringendes Problem zu lösen. Nun tritt aber die Stimme der Vernunft dazwischen:&#8217;<br />
&#8220;Nun trat &#8211; in Form meines Kollegen- die Stimmer der Vernunft dazwischen und wies darauf hin, dass ihre gerade gefundene Lösung auf Sand gebaut war. Panik! Es musste sofort etwas unternommen werden, ehe die Logik ihren Tribut verlangte und sie wieder ohne Hoffnung dastanden. Ganz schnell mussten Mauern gegen die Vernunft her; und es spielte keine Rolle, dass die Festung, die man errichtete, eine der Ignoranz war. &#8220;Schnell bringt mich in Sicherheit vor falschen Gedanken! Hier, nehmt mein Geld! Kein Grund mehr, darüber nachzudenken. TM? Natürlich wird es mir helfen. Ich habe doch gutes Geld dafür bezahlt.&#8221;</li>
</ol>
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		<title>Argumentation und Motivation</title>
		<link>http://www.argumentieren-lernen.de/argumentation-und-motivation</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 12:15:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wiltraud Johanning-Natzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Argumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Gehaltsverhandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesprächsführung]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder geht es in dem beruflichen Miteinander, speziell in der Führung darum, unsere Mitmenschen, den Mitarbeiter zu überzeugen - nicht zu überreden. Natürlich können wir auf alternative Umgangsformen als Motivation zurückgreifen. Beispiele hierfür sind: Zwang z.B. durch emotionale oder finanzielle Erpressung (Kommunikationsschema &#8211; wenn-dann-sonst: Wenn du X nicht tust, dann werde ich mit Y [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder geht es in dem beruflichen Miteinander, speziell in der Führung darum, unsere Mitmenschen, den Mitarbeiter zu <strong>überzeugen </strong>- <strong>nicht </strong>zu <strong>überreden</strong>.</p>
<p style="text-align: left;">Natürlich können wir auf <strong>alternative Umgangsformen</strong> als Motivation zurückgreifen.</p>
<p>Beispiele hierfür sind:</p>
<ul>
<li><strong>Zwang</strong><br />
z.B. durch emotionale oder finanzielle Erpressung (Kommunikationsschema &#8211; wenn-dann-sonst: Wenn du X nicht tust, dann werde ich mit Y reagieren).<br />
Resultat: Es existiert keine Freiwilligkeit, sondern Angst. Endet der Zwang, geht die Macht augenblicklich verloren.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Überreden</strong><br />
z.B. durch Erregen von Mitleid, Begeisterung, Missionierung, &#8230;</p>
<p><strong>Kommunikationsschema &#8211; Der Prediger</strong></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=cadh7DL5m-k">www.youtube.com/watch?v=cadh7DL5m-k</a></p>
<p>Hier liegt natürlich eindeutig der Vorteil in der Freiwilligkeit. Die Widerstandswahrscheinlichkeit ist eher gering &#8211; solange der Effekt anhält.</li>
</ul>
<h2>Argumentation und Motivation</h2>
<p>Schauen wir uns das Beispiel eines <a title="Ruderwettkampf" href="http://www.job-perform.com/motivation-etwas-heiteres" target="_self">Ruderwettkampfes</a> an.</p>
<p>Wie könnte in diesem Fall die Motivation aussehen.</p>
<p>In Anlehnung an obige Ausführungen:</p>
<p>Wir zwingen ihn &#8211; Wenn du das nächste Rennen nicht gewinnst, dann kürzen wir dir das Gehalt &#8211; sicher unrealistisch, aber als Beispiel meine ich sehr gut tauglich.</p>
<p>Wir überreden ihn &#8211; und so könnte sich die &#8220;Überredungskunst&#8221; anhören.<br />
&#8220;Wir sitzen alle in einem Boot. Wir alle bringen Opfer. Warum müssen wir alle Opfer bringen? Um Erfolg zu haben! Erfolg ist nicht nur eine Sache des Geldes! Erfolg bedeutet Anerkennung, Dazugehörigkeit, Stärke! Sie repräsentieren diese Stärke!&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.&#8221;</p>
<h3>Argumentation und Motivation</h3>
<p>Oben dargestellte Beispiele verdeutlichen, dass, um langfristig zu motivieren, es einer Überzeugung bedarf.</p>
<p>Überzeugung erreichen wir nur durch Argumentation.</p>
<p>Wie lassen sich jetzt gute Argumente und damit eine langfristig anhaltende Motivation für den <a title="Der Ruderer" href="http://www.job-perform.com/motivation-etwas-heiteres" target="_self">Ruderer</a> gestalten?</p>
<p>Folgende Vorüberlegungen müssen getroffen werden:</p>
<ol>
<li>Was ist Fakt?</li>
<li>Welchen Nutzen kann ich dem Ruderer geben?<br />
Welche Persönlichkeitsmerkmale hat der Ruderer?<br />
Was ist dem Ruderer wichtig?</li>
<li>Was ist mein Ziel?</li>
</ol>
<p>Die Fragen 1. und 3. sind schnell beantwortet.</p>
<p>zu 1. Fakt ist, er ist <strong><span style="text-decoration: underline;">der Ruderer</span></strong> mit acht Steuermännern.</p>
<p>zu 3. Wir wollen, dass das so bleibt.Wir wollen so eine hohe Motivation aufbauen, dass unsere Firma das Rennen gewinnt. (Anmerkung: Wir befassen uns nicht mit dem Thema Zielformulierungen, denn dann müssten wir diese Zielsetzung aufgrund der Nicht-Realisierbarkeit canceln)</p>
<p>Bleibt also der Punkt 2.</p>
<p>Um dem Ruderer einen Nutzen bieten zu können, benötigen wir Informationen über seine individuellen Präferenzen, seine Gewohnheiten und natürlich nicht zuletzt seine Charaktereigenschaften, seine <strong>Werte</strong>.</p>
<p>Ist es zum Beispiel ergeizig &#8211; baut sich die Argumentation auf der Befriedigung auf, ihm Status und Karriere anzubieten.</p>
<p>Ist er Familienmensch &#8211; bieten wir Freizeit, Familienvergünstigungen, Kindergartenplatz etc. an.</p>
<p>Diese Beispiele polarisieren. Bewusst, da sie im extrem verdeutlichen, dass Motivation immer, und langfristig nur bei <strong>Kenntnis der Individualität</strong> möglich ist.</p>
<p>Zum Schluss aber noch eine andere Frage:</p>
<p>Wie sieht es mit der <strong>Eigenverantwortung </strong>des Ruderers aus? Hat er nicht auch selbst die Aufgabe für seine Motivation zu sorgen? Wenn nicht er, wer dann?</p>
<p>Ein Synonym für Motivation ist &#8211; Handlungsbereitschaft.<br />
Handlungsbereitschaft bedeutet &#8211; <strong>selbst aktiv</strong> werden!</p>
<p>Viele Grüße,<br />
Ihre Wiltraud Natzke</p>
<p>Toll, dass Sie hier sind und herzlich Willkommen bei<br />
<strong>Argumentieren lernen!</strong> &#8211; eine Leistung von<a title="Kontakt zu jobperform®" href="http://www.job-perform.com/" target="_blank"> job<strong>perform</strong><span style="font-size: small;">®</span></a>!</p>
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		<item>
		<title>Unter Stress argumentieren</title>
		<link>http://www.argumentieren-lernen.de/unter-stress-argumentieren</link>
		<comments>http://www.argumentieren-lernen.de/unter-stress-argumentieren#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 07:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wiltraud Johanning-Natzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Argumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Meetings]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[authentisch]]></category>
		<category><![CDATA[Charaktereigenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Fairness]]></category>
		<category><![CDATA[Körpersprache]]></category>
		<category><![CDATA[Panik]]></category>
		<category><![CDATA[Stressargumentation]]></category>
		<category><![CDATA[unfaire Angriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Unsicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn wir von Stress sprechen, sollten wir immer zwischen Eustress und Distress unterscheiden. Das Argumentieren im Eustress ist auch nicht immer ganz leicht und bedarf häufig des Trainings und der Klarheit über den eigenen Standpunkt. Die persönliche Zielsetzung, sowie die Kenntnis über mögliche Nutzenformulierungen sind ebenso notwendig um erfolgreich zu kommunizieren. Eustress bedeutet immer eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn wir von Stress sprechen, sollten wir immer zwischen Eustress und Distress unterscheiden. Das Argumentieren im Eustress ist auch nicht immer ganz leicht und bedarf häufig des Trainings und der Klarheit über den eigenen Standpunkt. Die persönliche Zielsetzung, sowie die Kenntnis über mögliche Nutzenformulierungen sind ebenso notwendig um erfolgreich zu kommunizieren. Eustress bedeutet immer eine positive Anspannung, die das Denken konstruktiv unterstützt.</p>
<p>Anders sieht das in der Distress-Phase aus. Hier kann die Panik die Oberhand gewinnen und mentale  Blockaden werden aufgebaut.</p>
<h2>Grundlagen erfolgreicher Stressargumentation</h2>
<ol>
<li>Die wichtigste Grundlage für eine erfolgreiche Argumentation unter Stress ist die Kenntnis über die Stärken, die Werte, die Charaktereigenschaften der eigenen Person &#8211; das heißt nichts anderes, als selbstbewusst aufzutreten.  Ich möchte Selbstbewusstsein definieren, als &#8211; sich seiner selbst bewusst sein &#8211; sich selbst zu kennen.</li>
<li>Kennen Sie Ihre Ziele. Seien Sie vorbereitet im Hinblick darauf: Welche Gesprächspartner werden mir gegenüber sitzen? Wie wird die Situation zu beschreiben sein? Wie kann ich authentisch argumentieren?</li>
<li>Auch bei einem sehr guten Kenntnisstand über den eigenen Charakter &#8211; informieren Sie sich über die grundlegenden Signale, die durch die Körpersprache gesendet werden und deren Interpretation. Typische Unsicherheitssignale können z.B. sein:
<ul>
<li>hochgezogene Schultern</li>
<li>unsteter, hektischer Blick</li>
<li>leises Sprechen</li>
</ul>
</li>
<li>Trainieren Sie mit unfairen Angriffen umzugehen. Lenken Sie die Energie des Angreifers stets auf die Sache zurück. Lassen Sie niemals den Grad der Unfairness, die Lautstärke und die emotionale Stimmung vom anderen aufdrängen.</li>
<li>Bedienen Sie sich in Ihrer Darstellung des <a href="http://www.argumentieren-lernen.de/schritt-5" target="_self">Fünf-Satzes</a>.<br />
Das sorgt für Klarheit und Präzision &#8211; und damit für Ausstrahlung.</li>
</ol>
<p>Ein Rat zum Schluss: Seien Sie sich in jeder Situation darüber im Klaren:</p>
<ul>
<li>Wer bin ich</li>
<li>Was sind meine Stärken</li>
<li>Was will ich</li>
</ul>
<p>Viele Grüße,<br />
Ihre Wiltraud Natzke</p>
<p>Toll, dass Sie hier sind und herzlich Willkommen bei<br />
<strong>Argumentieren lernen!</strong> &#8211; eine Leistung von<a title="Kontakt zu jobperform®" href="http://www.job-perform.com/" target="_blank"> job<strong>perform</strong><span style="font-size: small;">®</span></a>!</p>
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