Argumentieren Lernen

Brainstorming – der erste Schritt zu einer neuen Idee

17.11.2009

Sie bekommen auf der Arbeit zu hören: „Seien Sie doch mal kreativ, Sie machen das schon“, doch in Ihrem Kopf sind keine Ideen? Versuchen Sie es doch mal mit einem Brainstorming. Gemeint ist die Suche nach neuen, ungewöhnlichen Ideen in einer Gruppe. Ein Brainstorming können Sie auch allein als kreative Lockerungsübung nutzen.

Für ein Brainstorming wird eine Gruppe gesucht, die je nach Problemstellung aus Experten/Mitarbeitern, Laien oder Experten andersartiger Fachgebiete besteht. Im ersten Schritt erklärt ein Gruppenleiter Thema und Ziel. Alle Teilnehmer können spontan antworten, was Ihnen zu dem genannten Thema einfällt. Optimal wäre es, wenn sie sich gegenseitig inspirieren und so neue Ansätze finden. Jeder Einfall muss vom Gruppenleiter protokolliert werden, ohne diesen zu bewerten. Jeder soll seine Gedanken frei äußern, denn je kreativer ein Ansatz ist, desto mehr kann sich daraus entwickeln. Im zweiten Schritt werden die gesammelten Ideen bewertet und sortiert.

Zusammenfassung:

  • Äußern Sie keine Kritik
  • Lassen Sie Ihren Gedanken freien Lauf
  • Je kreativer Ihre Ideen sind, desto besser
  • Ein Gruppenleiter koordiniert das Brainstorming

Ein Brainstorming kann allerdings auch ins Negative ausschlagen. Wenn die Teilnehmer sich in den Gruppen gegenseitig behindern, hemmen sie die Kreativität. Problematisch wird es, wenn Einzelgänger sich profilieren wollen. Denn ein Brainstorming profitiert von vielen verschiedenen Ideen und nicht von der Meinung eines Einzelnen.

Vorteile:

  • Einfache Handhabung
  • Geringe Kosten
  • Nutzen von Synergieeffekten in der Gruppe
  • Innovative Ideenfindung
  • Gut als Einstieg in ein Thema

Nachteile:

  • Abhängig von Teilnehmern
  • Gefahr der Abschweifung
  • Gefahr von Gruppenkonflikten
  • Nicht brauchbar für komplexe Themen

Haben Sie schon Erfahrungen Mit Brainstormings gemacht? Schreiben Sie mir einen Kommentar, ob es sich um positive oder negative Erfahrungen handelt!

Verhandlungssicher vs. Konversationssicher

04.09.2009

Mit „Verhandlungssicher“ wird das höchste Niveau der Beherrschung einer Sprache zur Kommunikation bezeichnet. Dabei ist es nicht wichtig, ob es sich dabei und eine mündliche oder schriftliche Beherrschung geht. Vielleicht kennen Sie den Ausdruck „verhandlungssicher“ von Stellenausschreibungen und wollten schon immer mal wissen, was es mit dem Begriff auf sich hat. Und wenn wir schon einmal dabei sind: Was ist der Unterschied zum Begriff „Konversationssicher“?

Verhandlungssicher in jede Verhandlung

Verhandlungssicher wird oftmals mit konversationssicher verwechselt – um das gleich einmal vorweg zu nehmen. Doch wo genau liegt der Unterschied zwischen den beiden Worten, die auf Anhieb ja doch sehr ähnlich sind? Die Fähigkeit, Verhandlungen flüssig mündlich zu führen, wird als konversationssicher bezeichnet und nicht, wie fälschlicherweise immer angenommen wird, verhandlungssicher.

Eine verhandlungssichere Beherrschung einer Sprache ist die Fähigkeit, mündliche oder schriftliche Verhandlungen erfolgreich zu führen. Es geht bei der verhandlungssicheren Beherrschung darum, das korrekt gesprochene oder geschriebene Wort so zu verstehen, dass die Absicht des Senders der Nachricht korrekt und eindeutig erkannt werden kann.

Wann ist verhandlungssicher wirklich verhandlungssicher?

Verhandlungssicher ist ein Mensch nach Experteneinschätzung, wenn er/sie

  • über einen sehr großen Wortschatz verfügt
  • Wörter korrekt verwendet
  • Grammatikalische Feinheiten beherrscht
  • Spracherfahrung hat
  • Kenntnis von Redewendung
  • ein Verständnis für Umschreibungen und komplizierte Sätze hat

Möchten Sie gerne mehr erfahren? Verhandlungssicher können Sie sich sicher in neue Verhandlungen stürzen.

Gehaltsverhandlungen mit Gehalt führen

06.08.2009

Eine Gehaltsverhandlung kann ein schwieriges Thema sein, muss es aber nicht. Bekommen Sie das, was Sie verdienen? Oder ist das Verhandeln über eine Gehaltserhöhung mit ihrem Chef für Sie ein Buch mit sieben Siegeln? Mit einem speziell auf das Thema Gehaltsverhandlung ausgerichteten Workshop bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Erfolgsaussichten vor dem Gespräch mit dem Chef zu prüfen.

Die Gehaltsverhandlung zu Ihren Gunsten nutzen

In unserem Workshop zeigen wir Ihnen mit einer ansprechenden Mischung aus Theorie und Praxisbeispielen, dass eine Gehaltsverhandlung nicht von Anfang an ausweglos ist. Von größter Wichtigkeit im Vorfeld einer Gehaltsverhandlung mit dem Vorgesetzten ist die gute Vorbereitung mit den richtigen Argumenten.

Der Nutzen unseres Workshops besteht für Sie schwerpunktmäßig darin, ihre Chancen auf eine Gehaltserhöhung zu steigern, ohne dass dabei eine der beiden Verhandlungsseiten ihr Gesicht verliert. Wir helfen Ihnen beim selbstbewussten Auftreten in der Chefetage. Weiterhin wichtig ist uns eine gegenseitige große Wertschätzung bei der Gehaltsverhandlung.

Workshop Gehaltsverhandlung – buchen Sie noch heute

Im Workshop lernen Sie die Grundlagen des Verkaufs und die Technik der Argumentation. Beides ist für eine erfolgreiche Gehaltsverhandlung von großer Bedeutung. Gleichzeitig geben wir Ihnen Tipps zur Dramaturgie der Gesprächsführung und klären Ihre persönliche Zieldefinition und Zielerreichung mit Ihnen ab.
Warten Sie nicht länger und nehmen Sie noch heute Kontakt mit uns auf. Damit Sie nach der nächsten Gehaltsverhandlung auch das bekommen, was Sie verdienen!

Arten der Kommunikation – Die Diskussion

07.07.2009

Eine Diskussion (Erörterung, Zwiegespräch, von lat. discutio, -cussi (quatio) = 1. zerschlagen, zertrümmern, 2. abschütteln, 3. (gerichtlich) prüfen, untersuchen, verhören) ist ein Gespräch zwischen zwei oder mehreren Diskutanten, in dem meist über ein oder mehrere bestimmte Themen gesprochen (diskutiert) wird, wobei jede Seite ihre Argumente vorträgt. Als solche ist sie Teil zwischenmenschlicher Kommunikation.

Themen und Art der Diskussion

Für eine Diskussion gibt es verschiedene Anlässe, ebenso unterschiedlich ist ihre Gestaltung. Während im privaten Bereich auch über persönliche Angelegenheiten gesprochen wird, so werden im öffentlichen Bereich meist politische Themen diskutiert. Hierbei erfolgt der Austausch der Meinungen nicht nur verbal (z. B. auf Diskussionsveranstaltungen oder im Fernsehen), sondern auch schriftlich (z. B. in der Zeitung mithilfe eines Leserbriefs oder in einem Forum für Diskussion im Internet).

Stile in der Diskussion

Zu einem guten Stil in der Diskussion gehört neben wechselseitigem Respekt unter anderem, gegenteilige Argumente und Meinungen zuzulassen und genau zu prüfen, anstatt diese vorschnell zu verwerfen. Ein guter Diskutant hört zu, lässt ausreden und ist konzentriert genug, um auf das vom Gegenüber Gesagte einzugehen und seine eigenen Argumente sachlich darzustellen. Im Idealfall ist er gelassen und höflich.

Oftmals ist z. B. in der Politik Gegenteiliges zu beobachten.

Visualisierung als Hilfsmittel bei Diskussionen

Ein wirksames Hilfsmittel der Diskussion ist es, die Inhalte zu visualisieren. Für einen sachlichen und geordneten Diskussionsverlauf ist es hilfreich, einzelne Diskussionspunkte (Stichworte) für alle sichtbar aufzuschreiben oder in Symbolen und durch bildsprachliche Zeichen zu veranschaulichen (z.B. auf Flipchart, Pinnwand, Overheadfolie).

Die Visualisierung wirkt als Gedächtnisstütze, versachlicht die Diskussion, erhöht die Aufmerksamkeit, fördert Gelassenheit auch bei kontroversen Diskussionen, unterstützt eine optische Entwicklung eines Diskussionsfadens, entlastet die Diskutanten psychisch und vermindert Missverständnisse. Ein unbewusstes oder ein in manipulativer Absicht gesteuertes Springen im Diskussionsfaden wird mittels Visualisierung sichtbar und kann wertschätzend und die Diskussion fördernd aufgefangen werden.

Ausgang einer Diskussion

Am Ende einer Diskussion steht entweder die Lösung eines Problems, ein für alle Beteiligten annehmbarer Kompromiss oder die beidseitige Erkenntnis, dass verschiedene Meinungen herrschen (Dissens). Auch im letzteren Fall ist die Diskussion eine wichtige Möglichkeit, den Standpunkt anderer kennen zulernen und Dinge aus bisher unbekannter Perspektive zu erblicken.

Quelle Wikipedia

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