Sie bekommen auf der Arbeit zu hören: „Seien Sie doch mal kreativ, Sie machen das schon“, doch in Ihrem Kopf sind keine Ideen? Versuchen Sie es doch mal mit einem Brainstorming. Gemeint ist die Suche nach neuen, ungewöhnlichen Ideen in einer Gruppe. Ein Brainstorming können Sie auch allein als kreative Lockerungsübung nutzen.
Für ein Brainstorming wird eine Gruppe gesucht, die je nach Problemstellung aus Experten/Mitarbeitern, Laien oder Experten andersartiger Fachgebiete besteht. Im ersten Schritt erklärt ein Gruppenleiter Thema und Ziel. Alle Teilnehmer können spontan antworten, was Ihnen zu dem genannten Thema einfällt. Optimal wäre es, wenn sie sich gegenseitig inspirieren und so neue Ansätze finden. Jeder Einfall muss vom Gruppenleiter protokolliert werden, ohne diesen zu bewerten. Jeder soll seine Gedanken frei äußern, denn je kreativer ein Ansatz ist, desto mehr kann sich daraus entwickeln. Im zweiten Schritt werden die gesammelten Ideen bewertet und sortiert.
Zusammenfassung:
- Äußern Sie keine Kritik
- Lassen Sie Ihren Gedanken freien Lauf
- Je kreativer Ihre Ideen sind, desto besser
- Ein Gruppenleiter koordiniert das Brainstorming
Ein Brainstorming kann allerdings auch ins Negative ausschlagen. Wenn die Teilnehmer sich in den Gruppen gegenseitig behindern, hemmen sie die Kreativität. Problematisch wird es, wenn Einzelgänger sich profilieren wollen. Denn ein Brainstorming profitiert von vielen verschiedenen Ideen und nicht von der Meinung eines Einzelnen.
Vorteile:
- Einfache Handhabung
- Geringe Kosten
- Nutzen von Synergieeffekten in der Gruppe
- Innovative Ideenfindung
- Gut als Einstieg in ein Thema
Nachteile:
- Abhängig von Teilnehmern
- Gefahr der Abschweifung
- Gefahr von Gruppenkonflikten
- Nicht brauchbar für komplexe Themen
Haben Sie schon Erfahrungen Mit Brainstormings gemacht? Schreiben Sie mir einen Kommentar, ob es sich um positive oder negative Erfahrungen handelt!







