Argumentieren Lernen

Argumentation in der Präsentation

07.01.2010

Wie schon Wolfgang Natzke in seinem Blogartikel Präsentation – Ihre Investition schreibt:

Jede Präsentation verfolgt vor allem ein Ziel:
Der Zuhörer soll bei körperlicher Anwesenheit und geistiger Aufmerksamkeit mit mentaler Begeisterung Inhalte unterschiedlichster Art “kaufen”.

Als Zuhörer “kaufen” Sie jedoch nur, wenn Sie überzeugt sind. Wie also lassen Sie sich überzeugen?

Vielleicht so, wie in diesem Video?

Sie werden mir zustimmen, dass diese Präsentation gelungen ist. Doch ist sie auch überzeugend?

Argumentation – kurz und bündig

Präsentationen sollen zu  schnellen und präzisen Resultaten führen. Deshalb sollte auch ihre Argumentation kurz und präzise sein.

Folgender Aufbau bietet sich an:

aufbau-argument

Und so könnte die Umsetzung für das Thema “Neustrukturierung des Informationsflusses” lauten:

Tatsache ist, dass die Menge der, für Entscheidungen relevanten, Informationen im beruflichen wie im privaten Umfeld kontinuierlich wächst. Daraus folgt, dass wir im Unternehmen von Informationen leben und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit gewährleistet wird. Deshalb brauchen wir eine sinnvolle Struktur unseres Informationssystems. Partnerunternehmen haben dadurch schon nachweislich große Erfolge erzielt.

Ein Tipp zum Schluß: In der Kürze liegt die Schlagkraft. Weniger ist auch hier mehr!

Viele Erfolg für Ihre nächste Präsentation wünscht Ihnen

Wiltraud Natzke

Moderation

26.11.2009

Der Begriff „Moderator“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet steuern oder lenken. Folglich ist ein Moderator eine Person, die Gespräche steuert oder lenkt. Haben Sie schon einmal darauf geachtet, dass der Moderator bei einer unproblematischen Diskussion fast nicht auffällt? Wenn eine Diskussion allerdings aus dem Ruder gerät, ist ein Moderator umso wichtiger. Erst da kann er seine Stärken zeigen. Trauen Sie sich zu, ein Gespräch oder gar einen Abend zu moderieren?

Was ist eine gute Moderation?

Eine gute Moderation beginnt mit einer Einleitung, die eine Übersicht zum Thema vermittelt und festlegt, welchem Ablauf und welche Regeln es dafür gibt. Danach ist es die Aufgabe des Moderators, auszuwählen, welche Themen wann und von wem angesprochen werden. Zwischendurch muss er das Gesagte kurz wiederholen und zusammenfassen. Am Ende bewertet der Moderator die Ergebnisse des Gesprächs und verabschiedet sowohl Teilnehmer, als auch Zuhörer.

Eine gute Moderation gibt einer Diskussion einen strukturierten Rahmen, in dem Aussagen toleriert werden. Der Moderator muss eingreifen und die Ordnung wieder herstellen, wenn jemand davon abweicht. Wenn Stille herrscht, ist es seine Aufgabe, Fragen zu stellen und Teilnehmer zum Reden zu bewegen – manchmal animieren sie auch die Zuhörer. Der Moderator hebt interessante Aussagen hervor und fasst zwischendurch zusammen, was gesagt wurde. Besonders wichtig dabei ist, dass er unparteiisch agiert und sich nicht beeinflussen lässt.

Zusammenfassung: Die Aufgaben eines Moderators:

  • Klärung des Auftrages und der Ziele der Moderation
  • Erstellung der Dramaturgie
  • Organisatorische Vorbereitung der Sitzung
  • Einführung in die Thematik
  • Setzen der Moderationsinhalte
  • Steuerung des Diskussionsprozesses
  • Pointierung der Inhalte und inhaltliche Klärung verschwommener Beiträge
  • Verantwortung für die Visualisierung und Dokumentation der Ergebnisse

In Funk und Fernsehen: Beiträge werden hier von einem Moderator lediglich anmoderiert. Daher leiten sie lediglich durch die verschiedenen Programmelemente.

Im Internet: Online sorgen Moderatoren in Foren dafür, dass unangemessene, unqualifizierte Kommentare und die dazugehörigen Personen entfernt und gelöscht werden.

Ich-Botschaften

12.11.2009

„Als ich gemerkt habe, wie Sie über mich gesprochen haben, war ich sehr enttäuscht“. Dieser Satz ist eine Selbstoffenbahrung und verdeutlicht die Meinung und die Gefühle dessen, der sie ausspricht. In Konversationen und im Büroalltag sind aber häufig nur Du-Botschaften zu finden. „Könntest du das Fenster schließen? Könnten Sie mich ausreden lassen?“ Ich bin mir sicher, Sie kennen noch viele weitere Beispiele. Doch eigentlich verstecken sich hinter diesen Du-Botschaften Befehle, die Sie nicht direkt aussprechen und die häufig zu Konflikten führen. Hinter „Könntest du das Fenster schließen“ steht somit die Aufforderung „Mach das Fenster zu.“ Da viele Menschen sich durch eine solche Nachricht angegriffen fühlen, wirkt sich das auch negativ auf das Betriebsklima aus.

Eine Ich-Botschaft besteht aus drei Teilen. Zuerst wird das auslösende Verhalten beschrieben, ohne es zu bewerten. Sagen Sie in der Ich-Form, welche Gefühle das Verhalten bei Ihnen hervorgerufen hat und nennen Sie dann mögliche Konsequenzen. So kann eine mögliche Kritik besser angenommen werden, da Sie sich auf Augenhöhe begegnen.

Aber Vorsicht: Nicht jeder Satz, der mit „Ich“ beginnt, ist eine Ich-Botschaft und nicht jede Kritik kann durch ein „Ich habe mich aber so gefühlt“ relativiert werden!

  • Passen Sie auf, dass Sie keine Vorwürfe oder Beschuldigungen als Ich-Botschaften ausgeben und damit andere verletzen. Sagen Sie nicht: „Das ist doch Unsinn“, sondern eher „Ich erkenne den Sinn nicht“. Ich-Botschaften sind eine Methode der Deeskalation, wenn der Sprecher sich Schwächen eingestehen kann und der Empfänger einlenkt.
  • Kommunizieren Sie nicht nur Negatives. Sagen Sie zwischendurch auch, was Ihnen gut gefällt. Damit bringen Sie Abwechslung in die Ich-Botschaften.
  • Vermeiden Sie Worte wie: immer, bisschen oder manchmal. Mit immer würden Sie den Sachverhalt übertreiben und Ihr Gegenüber angreifen. Sagen Sie dagegen in Ihren Ich-Botschaften andauernd: „Es ist ein bisschen schlecht“ oder „Manchmal bin ich damit nicht einverstanden“, machen Sie sich lächerlich. Denn diese abschwächenden Wörter lassen sie unsicher wirken, als würden Sie nicht zu Ihrer Meinung stehen.
  • Nutzen Sie nicht zu viele Ich-Botschaften, sonst halten Sie viele für egoistisch, wenn Sie nur kommunizieren, wie Sie sich fühlen.

Fragetechniken

05.11.2009

Das Ziel einer Frage ist es, eine Antwort zu erhalten. Ob in einem alltäglichen Gespräch, in einem Interview oder in einer Befragung, die gewünschte Antwort zu bekommen ist nicht immer einfach. Oft ist es sogar schwer, eine Frage überhaupt zu erkennen. Fehlende Betonung, Mimik oder Gestik können dazu führen, dass Fragen unbeantwortet bleiben. In schriftlicher Form ist das einfacher. Ein Fragewort und ein Fragezeichen am Ende des Satzes und es ist klar, dass es sich hier um eine Frage handelt. Um in Gesprächen eine Antwort zu bekommen, gibt es zwei primäre Techniken, die ich Ihnen hier vorstellen möchte. Die offene und die geschlossene Frage.

Offene Fragen

Auf offene Fragen gibt es viele Antworten. Sie beginnen mit einer W-Frage, klare „Ja“-oder „Nein“-Antworten gibt es nicht. Der Gefragte wird in seinen Antwortmöglichkeiten nicht eingegrenzt und antwortet mit seiner persönlichen Meinung und so ausführlich, wie er es möchte – das ermuntert ihn, weiter am Gespräch teilzunehmen.
Beispiele für offene Fragen sind:

  • Was ist passiert?
  • Wie ist das passiert?
  • Was meinen Sie dazu?

Aber Vorsicht: Nicht alle W-Fragen sind offene Fragen. Auf die Frage: „Wie hoch ist der Berg?“ kann es nur eine Antwort geben. In Fragebögen sind offene Fragen eher selten zu finden, denn sie sind sehr subjektiv und schwer auszuwerten. Journalisten z. B. nutzen diese offenen Fragen, um an Informationen zu gelangen.

Geschlossene Fragen

Auf geschlossene Fragen gibt es für jeden Befragten nur eine Antwort, beispielsweise „Ja“ oder „Nein“. Daher muss der Gefragte eine klare Meinung zu dem Thema haben, um sich entscheiden zu können.
Beispiele für geschlossene Fragen sind:

  • Gehst du heute weg?
  • Machen Sie heute Überstunden?
  • Haben Sie das gemacht?

In Fragebögen finden Sie diese geschlossenen Fragen besonders häufig. Denn eine klare Antwort lässt sich einfach auswerten. Zudem ist eine geschlossene Frage eine schnelle Alternative, um an klare Informationen zu gelangen.

Denken Sie das nächste Mal, wenn Sie eine Frage stellen, nach, welche Art von Antwort Sie erwarten. Dann werden Sie von der Antwort nicht enttäuscht – den Inhalt können Sie natürlich nicht beeinflussen.

Gute Rhetorik Seminare erkennen

22.09.2009

Rhetorik Seminare und Unternehmen, die solche Kurse anbieten, gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Der Markt der Seminaranbieter boomt und der Trend scheint nicht zu stoppen. Allein etwa 500 bis 600 Institute alleine bieten inzwischen Seminare zu Themen wie Kommunikation, Rhetorik und Präsentation an. Den Überblick bei dieser Vielzahl an Schulungen zu haben fällt schwer. Wir geben Ihnen fünf Tipps, woran Sie gute Rhetorik Seminare erkennen können.

Rhetorik Seminare müssen bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen

Auch wenn es für Rhetorik Seminare keine Prüf- und Qualitätssiegel gibt, wie beispielsweise in der Lebensmittelbranche, können Sie anhand von fünf einfachen Kriterien entscheiden, welche Rhetorik Seminare zu Ihnen passen und wertvoll sein können.

Natürlich ist auch unsere Liste an Vorschlägen nicht komplett und wir würden uns über weitere Ideen freuen. Hier nun unsere Tipps für gute Rhetorik Seminare:

  • Welche Inhalte umfasst das Kurskonzept? Sind Ideen und Planungen aufeinander abgestimmt? Sie die Inhalte auf den Wissenshintergrund der Teilnehmer angepasst?
  • Welche Erfahrungen und Referenzen können die Anbieter der Rhetorik Seminare vorweisen? Natürlich gilt hier: Je mehr gute Referenzen, desto besser. Aber lesen Sie sich die Referenzliste und die eventuell vorhandenen Bewertungen aufmerksam durch. Notfalls fragen Sie beim Anbieter nach Referenzen.
  • Wie viele Teilnehmer belegen einen Kurs? Viele Menschen kennen das Problem aus zu großen Klassen in der Schule, überfüllten Räumen bei Seminaren oder ähnlichen Gegebenheiten. Zu einem nicht unwichtigen Prozentsatz hängt die Qualität des Kurses von der Kursgröße ab. Hier gilt in der Regel: Je kleiner der Kurs, desto mehr können die Anbieter auf einzelne Teilnehmer eingehen. Und das wirkt sich oftmals direkt auf die Qualität des Kurses aus.
  • Welchen Wissenshintergrund haben die Anbieter der Rhetorik Seminare? Haben Sie Kommunikationswissenschaften, Psychologie, Pädagogik oder andere Sprachwissenschaften studiert, um so ihre Seminare auf feste Beine stellen können?
  • Wie sieht es mit Feedback- und Kontaktmöglichkeiten aus? Sind die Anbieter jederzeit kontaktierbar und antworten sie auf Ihre Mails oder Anrufe? Können Sie durch Kritik und Lob die Kurse beeinflussen? Sind Ihre Anbieter flexibel, was die Einbindung der Rückmeldungen betrifft?

Was denken Sie persönlich über Rhetorik Seminare? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Durchsetzungsvermögen kann Ihren Unternehmenserfolg merklich steigern

14.09.2009

Durchsetzungsvermögen kann Ihnen viel Geld in die Unternehmenskasse spülen. Wie Sie das richtig anstellen? Ganz einfach: Lassen Sie in Ihrem Unternehmen eine neue Streitkultur zu, bei der Sie als Entscheider nicht automatisch Recht haben. Im Laufe der Geschichte haben Menschen mit Durchsetzungsvermögen immer wieder Unrealistisches Wirklichkeit werden lassen. Das glauben Sie nicht? Im Folgenden finden Sie einige Beispiele.

Durchsetzungsvermögen setzt Entschlossenheit voraus

Durchsetzungsvermögen hat nichts damit zu tun, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen und partout auf seinem Recht zu beharren. Die besten Ideen der Menschheitsgeschichte mussten sich zunächst gegen ein scheinbar unüberwindbares Heer an Skeptikern behaupten. Was wäre gewesen, wenn Charles Lindbergh kein Durchsetzungsvermögen besessen hätte und nicht den ersten Flug in einem Fluggerät unternommen hätte? Wie würden wir heute reisen? Um beim Thema Reisen zu bleiben: Wissenschaftler träumten bereits zu Anfang des 20. Jahrhunderts konkret davon, zum Mond zu fliegen. Eine Reise zum Mond – ein Ding der Unmöglichkeit?

Auch diese Frau weist ein deutliches Durchsetzungsvermögen auf.

Galileo Galilei und sein Verständnis vom Sonnensystem, Frederik Berting mit der Entdeckung des Insulins, Abraham Lincoln und seine Vision der Vereinigten Staaten – die Liste von Pionieren in Wissenschaft, Forschung und Politik könnte seitenlang fortgeführt werden. Ohne ein ausreichendes Durchsetzungsvermögen und die Angst Rückschläge hinzunehmen, setzten sich viele Menschen für ihre Ziele ein.

Was hat Durchsetzungsvermögen mit Ihnen persönlich zu tun?

Durchsetzungsvermögen kann auch Sie persönlich weiter bringen. Abraham Lincoln. Galileo Galilei, Charles Lindbergh – sie alle sind Personen der Zeitgeschichte inzwischen. Doch Sie können mit Durchsetzungsvermögen noch eine ganze Menge erreichen – sowohl im Privatleben als auch in Ihrem Unternehmen. Wenn Sie Ihre Ideen wertvoll finden, warum prüfen Sie dann nicht einmal Ihr Durchsetzungsvermögen oder buchen Sie ein Seminar?

Wie argumentiere ich unter Stress?

09.09.2009

In einer perfekten Welt wäre alles rechtzeitig fertig. Stress? Was ist das?
Es gäbe keinen Streit und jeder würde sachlich, einer nach dem anderen, sprechen und niemand würde ausfallend reagieren. Ein Streit könnte gar nicht entstehen. Denn alle erörtern ihre Ansichten und suchen gemeinsam nach der optimalen Lösung.
Doch leider leben wir in der realen Welt – und in der gilt es, sich durchzusetzen!

Unfaire, aggressive und boshafte Angriffe sind bei vielen an der Tagesordnung. Wenn Sie unvorbereitet in solch eine Situation gelangen, mag es sein, dass Sie impulsiv reagieren und etwas sagen, was Sie später bereuen. Greifen Sie nicht auf „primitive“ Verhaltensweisen zurück! Ob verbaler oder nonverbaler Angriff, geraten Sie nicht gleich unter Stress! Bleiben Sie ruhig und denken Sie nach. Sie sind im Vorteil! Denn Angreifer versuchen oft nur, mangelnde Kenntnis zu überspielen.

Wie wehre ich Angriffe ab?

Argumentieren Sie:

  • Souverän: Legen Sie sich vorher ruhig Argumente zurecht und sagen nicht impulsiv, was Ihnen in den Kopf kommt! Planen Sie das Gespräch.
  • Schlagfertig: So kann vielleicht nicht jeder von Anfang an argumentieren. Aber jeder kann es trainieren, z.B. in unserem Seminar !
  • Sachlich und knapp: Halten Sie Ihre Emotionen zurück. Versuchen Sie mit Fakten zu punkten. Beachten Sie, dass Sie nicht um den heißen Brei reden, sondern schnell und deutlich auf den Punkt kommen!

Gut geeignet, um den Umgang mit Gesprächen unter Stress zu lernen, sind Rollenspiele. Da jeder andere Dinge als stressig empfindet, muss eine persönliche Beratung stattfinden. Mit ein wenig Theorie und Training sind Sie gut gestärkt, wenn Sie unter Stress argumentieren müssen!

Verhandlungssicher vs. Konversationssicher

04.09.2009

Mit „Verhandlungssicher“ wird das höchste Niveau der Beherrschung einer Sprache zur Kommunikation bezeichnet. Dabei ist es nicht wichtig, ob es sich dabei und eine mündliche oder schriftliche Beherrschung geht. Vielleicht kennen Sie den Ausdruck „verhandlungssicher“ von Stellenausschreibungen und wollten schon immer mal wissen, was es mit dem Begriff auf sich hat. Und wenn wir schon einmal dabei sind: Was ist der Unterschied zum Begriff „Konversationssicher“?

Verhandlungssicher in jede Verhandlung

Verhandlungssicher wird oftmals mit konversationssicher verwechselt – um das gleich einmal vorweg zu nehmen. Doch wo genau liegt der Unterschied zwischen den beiden Worten, die auf Anhieb ja doch sehr ähnlich sind? Die Fähigkeit, Verhandlungen flüssig mündlich zu führen, wird als konversationssicher bezeichnet und nicht, wie fälschlicherweise immer angenommen wird, verhandlungssicher.

Eine verhandlungssichere Beherrschung einer Sprache ist die Fähigkeit, mündliche oder schriftliche Verhandlungen erfolgreich zu führen. Es geht bei der verhandlungssicheren Beherrschung darum, das korrekt gesprochene oder geschriebene Wort so zu verstehen, dass die Absicht des Senders der Nachricht korrekt und eindeutig erkannt werden kann.

Wann ist verhandlungssicher wirklich verhandlungssicher?

Verhandlungssicher ist ein Mensch nach Experteneinschätzung, wenn er/sie

  • über einen sehr großen Wortschatz verfügt
  • Wörter korrekt verwendet
  • Grammatikalische Feinheiten beherrscht
  • Spracherfahrung hat
  • Kenntnis von Redewendung
  • ein Verständnis für Umschreibungen und komplizierte Sätze hat

Möchten Sie gerne mehr erfahren? Verhandlungssicher können Sie sich sicher in neue Verhandlungen stürzen.

Rhetorik Training – Schritt 4 Die Aufbauvarianten

07.08.2009

Grundsätzlich gilt:

Wählen Sie einen Aufbau, der zu Ihnen und dem Thema passt.

Darüber hinaus sollten Sie in Ihrem Rhetorik-Training folgendes beachten:

  • Sprechen Sie das Wichtigste zuerst an, da die Aufmerksamkeit mit der Zeit absinkt
  • Beantworten Sie alles W-Fragen zu Ihrem Thema
  • Bedenken Sie im Aufbau, dass Sie die Herzen der Zuhörer gewinnen müssen
  • Behalten Sie Ihr Redeziel im Auge
  • Nutzen Sie viele Eingangskanäle bei der Auswahl der Medien und der Visualisierungsmöglichkeiten
  • Verknüpfen Sie vorherige Fakten
  • Verknüpfen Sie mit der Realität
  • Wiederholen Sie neue Informationen

Rhetorik Training – der Redeaufbau

Ich möchte Ihnen hier eine kleine Auswahl an Möglichkeiten für Ihr Rhetorik Training aufzeigen. Damit Sie die volle Wirkung erreichen beachten Sie, welcher Redetyp Sie sind und welches Ziel erreicht werden soll. Die Aufbauvarianten eignen sich konsequent für eine Überzeugungsrede.

  1. Die Analyseform
    • Sie beginnen mit der Information über die Fakten, die Ausgangssituation, den momentanen Stand der Dinge
      Es geht um das – IST
    • Sie schließen an, mit Überlegungen zu den Punkten – Wohin soll es gehen?, Was ist das Ziel?, Was ist die Zukunft?
      Es geht um das – SOLL
    • Den Schluss liefert die Schilderung der Vorgehensweise, der Lösungen – Wie packen wir es an!
      Es geht um den – WEG
  2. Die IDEAL – Form
    • I – Wecken Sie das Interesse, schaffen Sie Wohlwollen – Interesse
    • D – Stellen Sie das Thema dar, präsentieren Sie die Situation, unterbreiten Sie Vorschläge – Darstellung
    • E – Erläutern, Präzisieren, untermauern Sie Ihre Aussagen – Erläuterung
    • A – liefern Sie Praxisbeispiele, Aha-Erlebnisse und anschauliche Darstellungen – Anschauung
    • L – der Schluss sollte logisch sein, formulieren Sie eine Handlungsaufforderung, sagen Sie was zu tun ist – Logik
  3. Die Überzeugungsformel
    • Sie wählen den Einstieg über die Darstellung einer Meinung, einer Behauptung oder eines Standpunktes – These
    • Sie treten die Beweisführung an – Argumente
    • Sie konkretisieren und bekräftigen das Gesagte – Beispiele
    • Zeigen Sie nun Konsequenzen auf und fordern Sie Handlungen – Zusammenfassung

Ich wünsche Ihnen viel Spass und Erfolg bei Ihrem Rhetorik Training.

Gehaltsverhandlungen mit Gehalt führen

06.08.2009

Eine Gehaltsverhandlung kann ein schwieriges Thema sein, muss es aber nicht. Bekommen Sie das, was Sie verdienen? Oder ist das Verhandeln über eine Gehaltserhöhung mit ihrem Chef für Sie ein Buch mit sieben Siegeln? Mit einem speziell auf das Thema Gehaltsverhandlung ausgerichteten Workshop bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Erfolgsaussichten vor dem Gespräch mit dem Chef zu prüfen.

Die Gehaltsverhandlung zu Ihren Gunsten nutzen

In unserem Workshop zeigen wir Ihnen mit einer ansprechenden Mischung aus Theorie und Praxisbeispielen, dass eine Gehaltsverhandlung nicht von Anfang an ausweglos ist. Von größter Wichtigkeit im Vorfeld einer Gehaltsverhandlung mit dem Vorgesetzten ist die gute Vorbereitung mit den richtigen Argumenten.

Der Nutzen unseres Workshops besteht für Sie schwerpunktmäßig darin, ihre Chancen auf eine Gehaltserhöhung zu steigern, ohne dass dabei eine der beiden Verhandlungsseiten ihr Gesicht verliert. Wir helfen Ihnen beim selbstbewussten Auftreten in der Chefetage. Weiterhin wichtig ist uns eine gegenseitige große Wertschätzung bei der Gehaltsverhandlung.

Workshop Gehaltsverhandlung – buchen Sie noch heute

Im Workshop lernen Sie die Grundlagen des Verkaufs und die Technik der Argumentation. Beides ist für eine erfolgreiche Gehaltsverhandlung von großer Bedeutung. Gleichzeitig geben wir Ihnen Tipps zur Dramaturgie der Gesprächsführung und klären Ihre persönliche Zieldefinition und Zielerreichung mit Ihnen ab.
Warten Sie nicht länger und nehmen Sie noch heute Kontakt mit uns auf. Damit Sie nach der nächsten Gehaltsverhandlung auch das bekommen, was Sie verdienen!

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