Argumentieren Lernen

Patchworker – wie argumentiere ich mein Leben

17.02.2010

Mit einem Lebenslauf, der gewundener ist als der Nürburgring, kenne ich die Probleme in der Vermarktung seiner Leistungen  nur zu gut.

Fragen wie:

“Wie kommt man als Floristin zur Lebensmitteltechnologie oder gar zum Wirtschaftsingenieur?” ähneln Fragestellungen “Wie kommt ein Schwein auf´s Dach?”.

Leider lässt sich da das Gefühl, sich ständig für seinen Lebensverlauf – wie verlaufen – rechtfertigen zu müssen, schwerlich ignorieren.

Doch genau das ist der Punkt.

Keine Person hat es jemals nötig, sich vor einer anderen Person für ihr Handeln zu rechtfertigen. Erklären, Erläutern – ja, wenn es der Sache dient.

Die Sache in so einem Fall heißt – Verkauf der eigenen Leistung. Ob ich mich also bei einem Unternehmen auf eine Festanstellung bewerbe, oder ich verkaufe als Freelancer meine Dienstleistung ist völlig identisch.

Patchworker – argumentieren Sie über Ihre Stärken

Als zertifizierter Coach der Wirtschaft und Trainer arbeite ich ausschließlich auf der Basis der Stärken einer Person – getreu der Maxime:

Was nicht da ist, kann ich auch nicht verkaufen!

Diese Stärken lassen sich über Hard und Soft Skills definieren.

Bei der Vermarktung der Hard Skills liegt der Patchworker nicht selten  gegenüber den “Zielgeraden” zurück. Das liegt in der Natur der Sache.

Die Soft Skills sind hingegen häufig geprägt durch Eigenschaften wie:

Gedankliche, aufgabenbezogene Flexibilität

Vielfältigkeit in der Vorgehensweise

Kreativität in Optimierungsprozessen

Improvisationsfähigkeit bei Störungen, etc.

Patchworker – das richtige Unternehmen macht´s

Bei der Planung der optimalen Bewerbungsstrategie sollten Sie folgendes berücksichtigen:

Die richtige Firma – welches Unternehmen fordert und braucht die Eigenschaften eines Patchworkers

Meine Soft Skills – welche meiner Soft Skills vermarkte ich bei welchem Unternehmen

Nach diesen Vorüberlegungen fällt die Argumentation der Soft  Skills leicht.

Hier ein Beispiel:

Stellenausschreibung: technisch versierter Außendienstmitarbeiter

Ihr Profil zeichnet sich durch folgende Stärken aus:   Kommunikationsfähigkeit,  zeitliche Flexibilität, vielseitig in Umgang mit verschiedenen Kulturen, Effektivität

Das Firmenprofill enthält hier Werte, wie Effektivität und Schnelligkeit

In meiner Arbeit als Floristin habe ich den richtigen Umgang mit Kunden von der Pike auf gelernt. Auch als Ingenieur kommt mir diese positive Kommunikation in der Zusammenarbeit und natürlich auch im Kundengespräch zu gute. Ich informiere ihre Kunden auf den Punkt genau und sorge damit für eine hohe Effektivität. Während der Beratungsgespräche hinterfrage ich die Kundeninteressen sinnvoll, um zu schnellen Ergebnissen zu gelangen.

Viele Grüße von Patchworker zu Patchworker und ganz viel Erfolg

Ihre Wiltraud Natzke

Argumentation in der Präsentation

07.01.2010

Wie schon Wolfgang Natzke in seinem Blogartikel Präsentation – Ihre Investition schreibt:

Jede Präsentation verfolgt vor allem ein Ziel:
Der Zuhörer soll bei körperlicher Anwesenheit und geistiger Aufmerksamkeit mit mentaler Begeisterung Inhalte unterschiedlichster Art “kaufen”.

Als Zuhörer “kaufen” Sie jedoch nur, wenn Sie überzeugt sind. Wie also lassen Sie sich überzeugen?

Vielleicht so, wie in diesem Video?

Sie werden mir zustimmen, dass diese Präsentation gelungen ist. Doch ist sie auch überzeugend?

Argumentation – kurz und bündig

Präsentationen sollen zu  schnellen und präzisen Resultaten führen. Deshalb sollte auch ihre Argumentation kurz und präzise sein.

Folgender Aufbau bietet sich an:

aufbau-argument

Und so könnte die Umsetzung für das Thema “Neustrukturierung des Informationsflusses” lauten:

Tatsache ist, dass die Menge der, für Entscheidungen relevanten, Informationen im beruflichen wie im privaten Umfeld kontinuierlich wächst. Daraus folgt, dass wir im Unternehmen von Informationen leben und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit gewährleistet wird. Deshalb brauchen wir eine sinnvolle Struktur unseres Informationssystems. Partnerunternehmen haben dadurch schon nachweislich große Erfolge erzielt.

Ein Tipp zum Schluß: In der Kürze liegt die Schlagkraft. Weniger ist auch hier mehr!

Viele Erfolg für Ihre nächste Präsentation wünscht Ihnen

Wiltraud Natzke

Moderation

26.11.2009

Der Begriff „Moderator“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet steuern oder lenken. Folglich ist ein Moderator eine Person, die Gespräche steuert oder lenkt. Haben Sie schon einmal darauf geachtet, dass der Moderator bei einer unproblematischen Diskussion fast nicht auffällt? Wenn eine Diskussion allerdings aus dem Ruder gerät, ist ein Moderator umso wichtiger. Erst da kann er seine Stärken zeigen. Trauen Sie sich zu, ein Gespräch oder gar einen Abend zu moderieren?

Was ist eine gute Moderation?

Eine gute Moderation beginnt mit einer Einleitung, die eine Übersicht zum Thema vermittelt und festlegt, welchem Ablauf und welche Regeln es dafür gibt. Danach ist es die Aufgabe des Moderators, auszuwählen, welche Themen wann und von wem angesprochen werden. Zwischendurch muss er das Gesagte kurz wiederholen und zusammenfassen. Am Ende bewertet der Moderator die Ergebnisse des Gesprächs und verabschiedet sowohl Teilnehmer, als auch Zuhörer.

Eine gute Moderation gibt einer Diskussion einen strukturierten Rahmen, in dem Aussagen toleriert werden. Der Moderator muss eingreifen und die Ordnung wieder herstellen, wenn jemand davon abweicht. Wenn Stille herrscht, ist es seine Aufgabe, Fragen zu stellen und Teilnehmer zum Reden zu bewegen – manchmal animieren sie auch die Zuhörer. Der Moderator hebt interessante Aussagen hervor und fasst zwischendurch zusammen, was gesagt wurde. Besonders wichtig dabei ist, dass er unparteiisch agiert und sich nicht beeinflussen lässt.

Zusammenfassung: Die Aufgaben eines Moderators:

  • Klärung des Auftrages und der Ziele der Moderation
  • Erstellung der Dramaturgie
  • Organisatorische Vorbereitung der Sitzung
  • Einführung in die Thematik
  • Setzen der Moderationsinhalte
  • Steuerung des Diskussionsprozesses
  • Pointierung der Inhalte und inhaltliche Klärung verschwommener Beiträge
  • Verantwortung für die Visualisierung und Dokumentation der Ergebnisse

In Funk und Fernsehen: Beiträge werden hier von einem Moderator lediglich anmoderiert. Daher leiten sie lediglich durch die verschiedenen Programmelemente.

Im Internet: Online sorgen Moderatoren in Foren dafür, dass unangemessene, unqualifizierte Kommentare und die dazugehörigen Personen entfernt und gelöscht werden.

Erfolgsrezept Charisma

21.11.2009

Beneiden Sie nicht auch manchmal die Leute, die es einfach immer schaffen, mit einem Lächeln durchs Leben zu gehen? Die, die von innen strahlen, wenn sie etwas über die Familie, die Hobbys oder die Arbeit erzählen. Egal wie uninteressant ein Thema zuerst erscheint, diese Leute schaffen es trotzdem, andere dafür zu begeistern.
Was den Unterschied macht? Charisma!

Im Job – gerade als Führungskraft – ist es ein großer Vorteil, wenn Sie nicht nur behaupten, charismatisch zu sein und andere gut motivieren und faszinieren zu können, sondern es auch wirklich auszustrahlen. Daher ist die wichtigste Frage: Wie möchte ich nach außen hin wirken? Denn niemand möchte für andere Menschen gelangweilt oder arrogant gelten.

Was Mimik zum Charisma beiträgt

Wir nehmen bei der Beobachtung eines Menschen nicht nur wahr, was gesagt wird, sondern auch wie es gesagt wird und mit welcher Körpersprache es verbunden ist. Oft verraten Mimik und Gesten, wenn das Gesagte anders gemeint ist. Denn nicht bei jedem stimmen der Inhalt und Mimik überein – und das mindert die Ausstrahlung auf andere. Aber: Auch das kann erlernt werden.

Wer diese kleinen Fehler vermeidet kann schon viel hinzugewinnen:

  • Nehmen Sie die Hände aus den Taschen – das wirkt unsicher!
  • Gehen und stehen Sie aufrecht – machen Sie sich nicht unnötig klein! Lachen Sie mit den Augen – wenn nur Ihr Mund lacht, wirken Sie nicht authentisch!
  • Halten Sie eine gewisse Körperspannung – seien Sie motiviert und nicht gelangweilt!
  • Bleiben Sie natürlich und vermeiden Sie Schauspielerei oder Übertreibung!

Brainstorming – der erste Schritt zu einer neuen Idee

17.11.2009

Sie bekommen auf der Arbeit zu hören: „Seien Sie doch mal kreativ, Sie machen das schon“, doch in Ihrem Kopf sind keine Ideen? Versuchen Sie es doch mal mit einem Brainstorming. Gemeint ist die Suche nach neuen, ungewöhnlichen Ideen in einer Gruppe. Ein Brainstorming können Sie auch allein als kreative Lockerungsübung nutzen.

Für ein Brainstorming wird eine Gruppe gesucht, die je nach Problemstellung aus Experten/Mitarbeitern, Laien oder Experten andersartiger Fachgebiete besteht. Im ersten Schritt erklärt ein Gruppenleiter Thema und Ziel. Alle Teilnehmer können spontan antworten, was Ihnen zu dem genannten Thema einfällt. Optimal wäre es, wenn sie sich gegenseitig inspirieren und so neue Ansätze finden. Jeder Einfall muss vom Gruppenleiter protokolliert werden, ohne diesen zu bewerten. Jeder soll seine Gedanken frei äußern, denn je kreativer ein Ansatz ist, desto mehr kann sich daraus entwickeln. Im zweiten Schritt werden die gesammelten Ideen bewertet und sortiert.

Zusammenfassung:

  • Äußern Sie keine Kritik
  • Lassen Sie Ihren Gedanken freien Lauf
  • Je kreativer Ihre Ideen sind, desto besser
  • Ein Gruppenleiter koordiniert das Brainstorming

Ein Brainstorming kann allerdings auch ins Negative ausschlagen. Wenn die Teilnehmer sich in den Gruppen gegenseitig behindern, hemmen sie die Kreativität. Problematisch wird es, wenn Einzelgänger sich profilieren wollen. Denn ein Brainstorming profitiert von vielen verschiedenen Ideen und nicht von der Meinung eines Einzelnen.

Vorteile:

  • Einfache Handhabung
  • Geringe Kosten
  • Nutzen von Synergieeffekten in der Gruppe
  • Innovative Ideenfindung
  • Gut als Einstieg in ein Thema

Nachteile:

  • Abhängig von Teilnehmern
  • Gefahr der Abschweifung
  • Gefahr von Gruppenkonflikten
  • Nicht brauchbar für komplexe Themen

Haben Sie schon Erfahrungen Mit Brainstormings gemacht? Schreiben Sie mir einen Kommentar, ob es sich um positive oder negative Erfahrungen handelt!

Egoismus im Geschäftsleben

02.11.2009

Der Fehler Nummer 1 im Geschäftsleben ist eindeutig Egoismus. Denn wer sich wie das künstliche Gebilde der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre – der Homo Oeconomicus – verhält, dem fällt der Erfolg nicht gerade in den Schoß. Denn wer nur eigennützig und rational handelt, der erntet Missgunst von den Kollegen. Viele Unternehmer folgen noch diesem alten Prinzip und versuchen als eine Art Alleinherrscher, das Unternehmen zu führen. Doch Egoismus schadet mehr, als dass er nutzt. Denn die Menschen geben nicht nur auf sich selber Acht, sondern handeln nach persönlichem Belieben. Das Ziel besteht heute nicht mehr nur darin, Wohlstand zu schaffen und zu vermehren, sondern auch einen fairen Umgang mit Mitarbeitern zu schaffen.

An die Stelle des Homo Oeconomicus tritt ein Mensch, der Fairness und Gerechtigkeit höher bewertet als die schlichte Maximierung des Eigennutzes – und dies auch von seinem Gegenüber verlangt. Menschen werden viel mehr von ihren Emotionen gesteuert, als bisher angenommen. Daher stoßen egoistische Menschen im Geschäftsleben auch oft auf Kritik. Denn den Stress, den Egoismus auslöst, kann keiner ohne weiteres – auf längere Zeiträume betrachtet – aushalten. Stress ist die Hauptursache für Herzerkrankungen in westlichen Ländern.

Ein überraschender Versuch

Armin Falk führte gemeinsam mit Psychologen, Genetikern und Neurowissenschaftlern Feld- und Laborexperimente durch, die das Bild des sozialignoranten Egoisten in Frage stellen. An seine Stelle tritt ein Mensch, der Fairness und Gerechtigkeit höher bewertet als die schlichte Maximierung des Eigennutzes – und dies auch von seinem Gegenüber verlangt.

Der Bonner zeigt mit einem einfachen Rollenspiel, dass die Traditionalisten, die unterstellen, dass Engagement sich erzwingen lässt, wenn man den Mitarbeiter streng kontrolliert, scheitern. Dabei wurden zwei Vergleichsgruppen mit Chefs und Mitarbeitern eingesetzt. In der ersten legte der Chef einen Lohn fest und überließ es den Mitarbeitern, wie viel sie dafür arbeiten. In der zweiten Gruppe war die Entlohnung an detaillierte Arbeitsvorgaben und Anwesenheitsbestimmungen geknüpft. Am Ende war das Leistungsniveau höher, wenn die Mitarbeiter nicht eingeschränkt wurden. Danach befragt, gaben die Mitarbeiter an, dass sie die Einschränkung als Misstrauen deuteten und darauf mit Leistungszurückhaltung reagierten.

Haben Sie Erfahrungen mit egoistischen Chefs oder Mitarbeitern? Kommentieren Sie diesen Artikel und lassen Sie es mich wissen.

Gesprächsführung leicht gemacht – Teil 2

30.10.2009

Was in der Gesprächsführung daneben gehen kann, haben wir im ersten Blogeintrag zum Thema Gesprächsführung gesehen. Nun möchte ich Ihnen Lösungsansätze präsentieren, damit das nächste private oder auch Mitarbeitergespräch nach Ihren Wünschen verläuft.

Tipps für eine gute Gesprächsführung

  1. Vorbereitung: Informieren Sie sich schon vorher und fragen Sie sich vor dem Gespräch: Was will ich erreichen, was möchte ich wissen und was bewirken? Erst dann können Sie das Gespräch zielgerichtet beeinflussen.
  2. Die richtige Einstellung: Wenn Sie Ihren Gesprächspartner von Anfang an als Gegner oder Feind sehen, stehen die Chancen für ein gut laufendes Gespräch sehr schlecht. Die Einstellung wird wird vom Gegenüber schnell erkannt, daher achten Sie darauf, den Partner gleichberechtigt zu sehen.
  3. Verstehen: Denken Sie sich in den Standpunkt oder die Lage des Gegenübers hinein und versuchen sie von da aus seine Argumentation nachzuvollziehen. Wenn Sie das tun, können Sie selber bessere Argumente finden, um Ihren Standpunkt zu verdeutlichen. Hier hilft die Technik des aktiven Zuhörens. Denn jeder möchte verstanden werden!
  4. Stopp sagen: Wenn Sie sich lange Monologe anhören müssen wird das schnell langweilig. Haben Sie den Mut und sagen Sie ihrem Gegenüber, wenn dieser Sie zutextet. Unterbrechen Sie ihn und machen Sie höflich klar, dass Sie jetzt etwas beisteuern möchten.
  5. Unterbrechungen: Viele Menschen unterbrechen einen im Redefluss, sodass Sie aus Ihrem Konzept kommen. Sagen Sie in dem Moment zwar höflich, aber doch bestimmt, dass Sie ihren Satz beenden wollen. Erobern Sie das Wort zurück und lassen Sie sich nicht überrumpeln.
  6. Kurz fassen: Ein Gespräch lebt von der Abwechselung. Erst redet der eine, dann der andere. Daher fassen Sie sich kurz und verfallen Sie nicht in die Plauderei.
  7. Fragen stellen: Wenn etwas unklar ist, stellen Sie Fragen. Nur dann können Sie den Gegenüber verstehen. Fragen sind nicht ein Zeichen von Unwissenheit, sondern von Interesse. Lassen Sie sich dabei nicht von Aussagen wie: „Das weiß doch jeder!” einschüchtern. Denn wenn Sie Interesse zeigen, freut sich gewöhnlich auch Ihr Gesprächspartner. So halten Sie das Gespräch am laufen.
  8. Sprache: Verwenden Sie eine klare und anschauliche Sprache. Indem Sie bildhaft sprechen, werden Sie von vielen besser verstanden. Mit Beispielen transportieren Sie Informationen effektiver und der Gegenüber ist interessierter. Wenn sie lange Schachtelsätze formulieren, kommen viele in Gedanken nicht hinterher. Formulieren Sie kurze Sätze und sagen Sie klar und deutlich, was Sie wollen.

Haben Sie Fragen oder Anregungen zum Thema Gesprächsführung? Kontaktieren Sie mich!

Ein gutes Mitarbeitergespräch ist durch nichts zu ersetzen

27.10.2009

Das Mitarbeitergespräch sichert Ihren Unternehmenserfolg. Sie glauben das nicht? Es ist aber so. Das Mitarbeitergespräch dient im Unternehmen dazu, Unternehmensziele im Gespräch zu kommunizieren, darzulegen und gegebenenfalls zu korrigieren. Die Mitarbeiter müssen sich mit ihrem Unternehmen identifizieren können, um erfolgreich im Team arbeiten zu können und so das vorgegebene Ziel zu erreichen. Der Weg zum Ziel: Das Mitarbeitergespräch.

Mitarbeitergespräch vs. Meeting – Gibt es einen Unterschied?

Das Mitarbeitergespräch ist in der Regel nichts anderes als der deutsche Ausdruck für den englischen Begriff Meeting. Mitarbeitergespräche können regelmäßig stattfindende Veranstaltungen sein oder ein besonderes Thema zum Anlass haben. Besonders vor schwierigen Mitarbeitergesprächen ist es empfehlenswert, den geplanten Inhalt und seinen Verlauf vorab zu formulieren.

Jedes Mitarbeitergespräch braucht ein Ziel und sei es nur der wöchentliche Austausch über Neuigkeiten in Ihrem Unternehmen. Ziele könnten allerdings auch wichtige Veränderungen in der Unternehmensstruktur oder im Ablauf sein. Oder natürlich jedes anderes Thema. Die Frage, die sich der Gesprächsleiter vor dem Mitarbeitergespräch stellen sollte, ist die Überlegung, welche Informationen die Mitarbeiter erfahren oder verstehen sollen und welche Veränderungen sich daraus für ihn ergeben. Wichtig ist für den Abschluss des Mitarbeitergesprächs auch ein fest definiertes Ziel.

Im Mitarbeitergespräch Meinungen und Informationen austauschen

Ein Mitarbeitergespräch benötigt in der Regel einen Gesprächsleiter. Doch nicht jeder Mitarbeiter ist von sich aus in der Lage, die Gesprächsleitung zu übernehmen. Gute Rhetorik Seminare helfen Ihnen, Ihre Soft-Skills und Fähigkeiten als Moderator auszubauen und mit mehr Selbstvertrauen in Gruppendiskussion und Mitarbeitergespräche zu gehen. Wie Sie ein Mitarbeitergespräch am besten führen können, lernen Sie unseren Seminaren und Workshops. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Gesprächsführung leicht gemacht – Teil 1

22.10.2009

Wie können Sie die Gesprächsführung und den Gesprächsverlauf beeinflussen? Ob im Alltag oder im Berufsleben, Sie befinden sich andauernd im Gespräch mit anderen Menschen. Manchmal sind wir mit dem Ausgang eines Gesprächs zufrieden, ein anderes Mal total unglücklich!

Woran das liegt? In dem positiv gelaufenen Gespräch wurden unsere Anforderungen erfüllt und unsere Ziele erreicht. In dem negativen nicht.

Gesprächsführung – was Sie beachten müssen

Für eine gute Gesprächsführung ist entscheidend, dass verbale und nonverbale Botschaften übereinstimmen. Denn letztendlich zählen nonverbale Signale mehr, als die verbalen. Wenn die Gestik und Mimik nicht mit dem Gesagten übereinstimmt, kann das Gespräch schnell beendet sein!

Um Ihr Gegenüber zu verstehen, ist es besonders wichtig, dass Sie sich aktiv am Gespräch beteiligen. Hören Sie aufmerksam zu! Zwischendurch ein Nicken oder ein „Hmm” geben dem Gesprächspartner das Gefühl, dass Sie ihm zuhören. Fragen Sie offen, wenn Sie etwas nicht nachvollziehen können. Denken Sie ab und an darüber nach: Wie fühlt sich mein Gegenüber? Kann ich zusammenfassen, was der Gesprächspartner gesagt hat?

Mögliche Probleme in der Gesprächsführung

Schief gehen kann bei der Gesprächsführung einiges! Hier möchte ich nun Probleme und mögliche  Lösungen präsentieren.

  • Was tun, wenn Ihr Gegenüber ewig lange Monologe von sich gibt und dabei nicht bedenkt, dass Sie auch etwas sagen möchten?
  • Was tun, wenn Sie beim Sprechen andauernd unterbrochen werden?
  • Was tun, wenn Sie und Ihr Gesprächspartner einfach aneinander vorbei reden und Sie sich einfach nicht verstehen?
  • Was tun, wenn das Gespräch ausufert und nicht die von Ihnen gewünschten Bahnen einnimmt?
  • Was tun, wenn das Gespräch in Anschuldigungen und Streit endet?

Lösungen und hilfreiche Tipps zum Thema Gesprächsführung finden Sie im zweiten Teil!

Wie Sie Konfliktgespräche sinnvoll klären

17.10.2009

Konfliktgespräche gibt es in jedem Unternehmen. Ein Mitarbeiter ist nicht zufrieden mit seiner Arbeit oder anderen Kollegen. Eine Mitarbeiterin fällt durch ihre unfreundliche Art gegenüber Mitarbeitern und Kunden auf. Arbeitsweisen, Umgangsformen und ähnliches Verhalten stoßen bei den Vorgesetzten auf wenig Gegenliebe. Dann ist die Zeit für wirkungsvolle Konfliktgespräche gekommen.

Konfliktgespräche müssen gut vorbereitet sein

Konfliktgespräche verlieren ihre Wirkung, wenn die Beteiligten sich nicht ausreichend auf das Gespräch vorbereiten. Hauptziel muss und kann es nur sein, die Leistungen und Verhaltensweise Ihres Mitarbeiters zu verbessern und ihn nicht mit einem Haufen von Vorwürfen zu überschütten. Gehen Sie nicht davon aus, dass Ihr Mitarbeiter sofort einsichtig ist und die Probleme erkennt.

Konfliktgespräche sind keine einfachen Dialoge, bei denen sich beide Seiten auf Anhieb einig sind. Wichtig bei der Führung eines solchen Gespräches ist das Fokussieren auf ein Thema, zum Beispiel die Unfreundlichkeit der Mitarbeiterin gegenüber Kollegen und Kunden.

Am einfachsten ist es, wenn Sie bei Konfliktgesprächen nicht um den heißen Brei herumreden, sondern sofort zur Sache kommen. „Ich möchte gerne mit Ihnen über Ihre Art und Weise im Umgang mit Kunden sprechen” ist für die hier beispielgebende Situation ein idealer Einstieg. Konkretisieren Sie Ihre Kritik und beschreiben Sie Situationen, die Sie selbst mitbekommen haben.

Konfliktgespräche meistern und Eskalationen vermeiden

Konfliktgespräche werden aus dem einen Grund geführt, um einen Konflikt anzusprechen und nachhaltig zu klären. Dafür ist es ungemein wichtig, dass Sie im Gespräch sachlich bleiben und keine Emotionen hochgekocht werden. Setzen Sie niemals Ihre Position ein, um den Konflikt zu beenden und vermeiden Sie willkürliche Entscheidungen. Nur wenn Sie konkret das Problem angehen und sich auf Ihre Konfliktpartner einlassen, können Konflikte nachhaltig gemeistert werden. Zum Abschluss des Konfliktgespräches fassen Sie die Ergebnisse noch einmal zusammen und beenden Sie das Gespräch mit einem verbindlichen Ende, wie zum Beispiel einem Händeschütteln. Über Konfliktgespräche (/kontakt) informieren wir Sie auch sehr gerne in einem persönlichen Gespräch. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Argumentieren lernen | Argumente Argumentation Diskussion Gespräch Kommunikation Rhetorik Argumentieren lernen | Argumente Argumentation Diskussion Gespräch Kommunikation Rhetorik Argumentieren lernen | Argumente Argumentation Diskussion Gespräch Kommunikation Rhetorik Argumentieren lernen | Argumente Argumentation Diskussion Gespräch Kommunikation Rhetorik Argumentieren lernen | Argumente Argumentation Diskussion Gespräch Kommunikation Rhetorik Argumentieren lernen | Argumente Argumentation Diskussion Gespräch Kommunikation Rhetorik Argumentieren lernen | Argumente Argumentation Diskussion Gespräch Kommunikation Rhetorik Argumentieren lernen | Argumente Argumentation Diskussion Gespräch Kommunikation Rhetorik Argumentieren lernen | Argumente Argumentation Diskussion Gespräch Kommunikation Rhetorik Argumentieren lernen | Argumente Argumentation Diskussion Gespräch Kommunikation Rhetorik