Argumentieren Lernen

Motive für einen Jobwechsel – im Vorstellungsgespräch richtig argumentieren

16.05.2011

Von Gastautor: Ole Becker

Einmal fragt sich jeder, ob er sich mit seiner beruflichen Aufgabe und Position noch identifizieren kann. Wenn Sie bei einer anstehenden Beförderung oder einem innerbetrieblichen Karrieresprung unberücksichtigt bleiben, wenn Kollegen an Ihnen vorbeiziehen oder Sie sich mit Ihren Vorgesetzten und/oder Kollegen nicht vertragen, ist oft ein Jobwechsel die richtige Lösung. Auch die Frage nach einer Weiterqualifizierung oder Umschulung kann Sie ins Grübeln bringen. Wenn Sie auch nach einem klärenden Gespräch mit dem direkten Vorgesetzten oder dem Personalchef im Betrieb keine Zukunft mehr sehen, sollten Sie keine wertvolle Zeit verstreichen lassen und einen Jobwechsel zügig, aber überlegt angehen.

Nehmen wir an, dass Sie es im nun folgenden Bewerbungsprozess geschafft haben, ein Unternehmen für sich zu interessieren. Im Bewerbungsgespräch wird jeder Personalchef oder Vorgesetzte nach Gründen forschen, warum Sie einen Jobwechsel anstreben. Tappen Sie hier nicht in die emotionale Falle! Ihre sehr persönlichen Gründe, so berechtigt sie sein mögen, behalten Sie besser für sich, denn hier geht es allein um Ihre persönliche und fachliche Qualifikation und den Nutzen, den Sie dem neuen Unternehmen bieten wollen.

Verkneifen Sie sich kleine Seitenhiebe oder “Nachtreten”, wenn Sie aufgrund eines schlechten Betriebsklimas oder des Gefühls, im alten Betrieb nicht richtig gewürdigt zu werden, wechseln wollen. Auch wenn Sie der Meinung sind, ein Vorgesetzter würde Sie bewusst schikanieren, halten Sie damit hinter dem Berg genauso wie direkte Beschuldigungen oder Diffamierungen ein absolutes No-Go sind.

Informieren Sie sich bei einem Jobwechsel über Ihren potenziellen neuen Arbeitgeber detailliert und ausführlich beispielsweise im Internet auf der Unternehmenswebseite oder schauen Sie sich Arbeitgeberbewertungen von potentiellen Kollegen auf Portalen wie meinChef.de an. Punkten Sie mit einer ausgeprägten Kenntnis des Produkt- oder Kundenportfolios und anderen betriebsrelevanten Faktoren. Betonen Sie Ihren Wunsch nach Weiterkommen sowie einer angemesseneren Dotierung. Zeigen Sie auf, wie Sie mit Erfahrung und Know-how die ausgeschriebene Position mit Leben erfüllen würden.

Lassen Sie erkennen, wie Sie Ihre Zielstrebigkeit und Ihren Ehrgeiz im Dienste des neuen Arbeitgebers konkret umsetzen würden. Suchen Sie sich in der Stellenbeschreibung die Rosinen heraus, die sich für Sie besonders eignen und unterstreichen Sie, welche Betriebsziele mit Ihrer Leistung optimiert werden könnten (z.B. durch Sprach- und Branchenkenntnisse, Spezialqualifikationen, internationale Erfahrung).

Machen Sie an Beispielen klar, welche Ideen und Impulse Sie einbringen. Auch dass Renommee und Bandbreite des neuen Arbeitgebers Sie reizen, ist ein erwähnenswerter Grund. Versetzen Sie sich bei allem in die Perspektive Ihres Gegenübers – dann klappt es auch mit dem Personalchef.

Kategorie: Allgemein

Kommentare: Keine Kommentare

Testen Sie Ihre Logik – Lösung

13.02.2010

Die Schlussfolgerung – Manche Vögel sind Tiere – ist falsch!

Die Schlussfolgerung – Es gibt keine netten Männer – ist falsch!

Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende.

Ihre Wiltraud Natzke

Kategorie: Allgemein

Kommentare: Keine Kommentare

Die Psychologie des Überzeugens

09.02.2010

Derzeit lese ich mit großem Interesse – Die Psychologie des Überzeugens, von Robert B. Cialdini und möchte  Ihnen heute einige Erkenntnisse daraus vorstellen.

  1. Das Kontrastprinzip – Das Erleben von zwei unterschiedlichen Reizen – Wir schätzen beispielsweise das Gewicht eines Gegenstandes, den wir hochheben, höher ein, wenn wir zuvor einen anderen, leichteren, hochgehoben haben.
    Im Verkauf wird das Kontrastprinzip, wie folgt nutzbar gemacht:
    Stellen Sie sich vor, ein Mann betritt ein elegantes Herrenbekleidungsgeschäft und sagt, er wolle einen dreiteiligen Anzug und einen Pullover kaufen. Was würden Sie als Verkäufer zuerst anbieten, vor dem Hintergrund möglichst viel Umsatz zu generieren?
    Natürlich den Anzug – sprich den teuren Artikel!
    Kauft der Kunde den Anzug, sagen wir für 1.200,- € erscheint ihm der Preis für einen Pullover, 190,- € im Verhältnis klein.
  2. Reziprozität – Geben, nehmen, nochmal nehme
    Ganz sicher haben Sie schon einmal jemandem, einem Kunden, Mitarbeiter oder Bekannten etwas, für ihn unverhofft, geschenkt. Oder Sie haben etwas unverhofft geschenkt bekommen?
    Was ist dann passiert?
    Richtig – Sie haben sich sehr wahrscheinlich verpflichte gefühlt, etwas zurück zu geben.
    Die Gratisprobe hat als Marketingmethode eine lange und erfolgreiche Tradition. Der Supermarkt ist ein bevorzugter Ort, um den Kunden kleine Kostproben zu offerieren. Vielen Leuten fällt es schwer, eine Probe von einem lächelnden Anbieter anzunehmen, nur die Zahnstocher oder Becher abzugeben und weiterzugehen. Stattdessen kaufen viele. Noch erfolgreicher kann sich eine Methode erweisen, bei der sich der Kunden seine Gratisprobe selbst abschneiden darf.
  3. Konsistenz – sobald wir eine Entscheidung treffen oder eine Position vertreten, entstehen Kräfte, die uns dazu drängen, uns konsistent (oder konsequent) zu  dieser Festlegung zu verhalten, wir stehen zu unserer Entscheidung und verhalten uns entsprechend.
    Ich möchte an dieser Stelle ein Beispiel aus oben genanntem Buch auszugsweise zitieren:
    “Bei einer Einführungsveranstaltung für Transzendentale Mediation wurde ich Zeuge eines anschaulichen Beispiels dafür, wie man sich hinter den Mauern der Konsistenz verschanzen kann, um einen Schutz vor den lästigen Konsequenzen bestimmter Gedanken zu haben. ”
    Die Veranstaltung sollte zu ungeahnten Möglichkeiten verhelfen. Ein Freund, Spezialgebiet Statistik und symbolische Logik begleitete mich.
    “Als die Vortragenden im weiteren Verlauf des Abends die Theorie, auf der die TM beruhte, erklärten, nahm ich an meinem Freund eine zunehmende Unruhe wahr.” “Als die Redner am Ende ihres Vortrages dazu aufforderten Fragen zu stellen, meldete er sich und trug eine im Ton freundliche, aber inhaltlich schonungslose Kritik des Gehörten vor.” “Die Wirkung auf die Diskussionsleiter war vernichtend. Nahc einem Augenblick betretenen Schweigens versuchten es die beiden mit einer zaghaften Replik, hielten mittendrin inne, um miteinander zu beratschlagen, und gaben schließlich zu, das die von meinem Kollegen angebrachte Kritik nicht ganz unberechtigt wären.”
    “Nach Beendigung der Fragezeit erlebten die Veranstalter einen regelrechten Run auf ihr Kursangebot.”
    Das Phänomen der Konsistenz lässt sich wie folgt erklären:
    In einem Gespräch mit anderen Teilnehmern der Veranstaltung erfragten wir den Grund der Teilnahme, mit folgendem Ergebnis:
    “Bei einem handelte es sich um einen angehenden Schauspieler, der unbedingt Erfolg in seinem Fach haben sollte und der erschienen war, um zu erfahren, ob er durch TM die für seine Kunst notwendige Selbstbeherrschung erwerben konnte; die Veranstalter hatten ihm versichert, dass dies so sein würde.”
    Es bestand also die Möglichkeit über TM ein dringendes Problem zu lösen. Nun tritt aber die Stimme der Vernunft dazwischen:’
    “Nun trat – in Form meines Kollegen- die Stimmer der Vernunft dazwischen und wies darauf hin, dass ihre gerade gefundene Lösung auf Sand gebaut war. Panik! Es musste sofort etwas unternommen werden, ehe die Logik ihren Tribut verlangte und sie wieder ohne Hoffnung dastanden. Ganz schnell mussten Mauern gegen die Vernunft her; und es spielte keine Rolle, dass die Festung, die man errichtete, eine der Ignoranz war. “Schnell bringt mich in Sicherheit vor falschen Gedanken! Hier, nehmt mein Geld! Kein Grund mehr, darüber nachzudenken. TM? Natürlich wird es mir helfen. Ich habe doch gutes Geld dafür bezahlt.”

Rhetorik Training – Schritt 2

03.08.2009

Die Voraussetzungen für einen guten Redner

Er:

  • spricht über Gebiete, in denen er sich auskennt
  • hat sich Gegenargumente und Fragen zum Einsatz erfolgreicher Rhetorik vorher überlegt
  • ist in seiner Materie sattelfest
  • kennt sein Publikum oder kann es zumindest relativ schnell einschätzen
  • hat sein persönliches Redeziel und den Ablauf vor Augen
  • hat seine Rede optimal gegliedert

Er:

  • verfügt über einen ausreichenden Wortschatz
  • benützt Fremdwörter oder Fachausdrücke, soweit sie verständlich und nötig sind
  • setzt zuhörerangepasste Wörter  ein
  • ist stilsicher in der Rhetorik
  • gibt Zitate und Sprichwörter richtig und gegebenenfalls mit Quellenangabe wieder

Rhetorik Training – Die Sprache

Optimales Verstehen hängt ab von:

  1. Einfache und treffende Ausdrucksweise in der Rhetorik – Beispiele
    • Caesar sagte einst: Unter Überblickung der Lage war mir, nach Beschreitung des Ortes des Geschehens, die Erringung eines Sieges möglich – Caesar meinte: Ich kam, sah und siegte
    • Der Akademiker sagt: Die morphologische Dimension subterrarer Agrarprodukte varrieen reziprok zur mentalen Kapazität ihrer Produzenten – Was das meint ist glaub ich jedem klar!
  2. Klare Gliederung
    • Vermeiden Sie Aufzählungen ohne vorherige Benennung – z.B.: Ich greife 3 Aspekte heraus, erstens…….
    • Beschreiben Sie Ihren Aufbau – z.B.: Gehen wir die Probleme zeitlich geordnet an
  3. Flüssiger Stil
    • Keine Aneinanderreihung von Substantiven – lieber Verben
    • Aktive und positive Formulierungen
    • korrekte Grammatik
    • Anschauliche Sprache
    • Keinen Füllwörter
    • Keine Abschwächungen (würde, hätte usw.
  4. Korrekte Aussprache und Rhetorik
    • Tempo
    • Lautstärke
    • Betonung
    • Stimmlage
    • Artikulation
    • Timbre
    • Enthusiasmus

Rhetorik Training – Tipps zur Atmung

Wenn Ihre Rhetorik Wirkung zeigen soll, dann

  • atmen Sie durch die Nase
  • die Bauchdecke sollte sich bei der Atmung bewegen
  • holen Sie 4 – 6 mal pro Minute Luft
  • atmen Sie tief ein
  • atmen Sie “in den Bauch ein

Rhetorik Training

03.08.2009

Rhetorik Training – in 5 Schritten zur perfekten Rede

Das Verständnis von Rhetorik lässt sich wie folgt herleiten.

Plato: Das Gewinnen des menschlichen Geistes durch das Wort

Aristoteles: Die Fähigkeit, unterscheiden zu können, mit welchen Methoden man im Ernstfall unter den jeweiligen Umständen Überzeugung hervorrufen kann.

Heute: Die Kunst des Überzeugens – Redekunst – Überzeugen durch Wirkung

Rhetorik Training - die fünf wichtigsten Punkte

  • die Stoffsammlung
  • die Gliederung
  • die sprachliche Formulierung
  • die Einprägung der Rede
  • der Vortrag

Was jedoch für eine überzeugende Rhetorik noch wichtiger ist:

  • die Liebe zum Zuhörer
  • der Zuhörer hat ein Recht darauf, etwas geboten zu bekommen
  • inhaltlich und emotional
  • der Redner einer Versammlung ist die Leidenschaft
  • der Redner muss bei seinen  Veranstaltung “brennen”, damit er die Zuhörer anzünden kann
  • der Dichter wird geboren – der Redner wird gemacht

Das Prinzip der Rhetorik:

  • das Reden lernen Personen durch das Reden selbst
  • das oberste Prinzip einer Rede ist die Wahrheit

Die Rhetorik will:

  • Zuhörer bewegen
  • Ihre Einsicht fordern
  • Ihre Zuneigung gewinnen
  • Ihre Zustimmung erreichen

Rhetorik – 2 wichtige Gesetze

  1. Das Nivelierungsgesetz – die Zuhörer sind in der Masse gleichgestellt. Die Unkritischen werden in der Masse etwas angehoben, die Überkritischen im Niveau etwas gesenkt
  2. Das Primitivierungsgesetz – die Masse denkt relativ einfach. Der Mensch in der Masse ist nicht bereit, logische Filigranarbeit zu leisten. Seine Reaktionen sind vorrangig emotional und nicht rational

Die beiden Gesetze sollen Ihnen eine lockere und überzeugende Rhetorik garantieren! Wenn Sie sich für ein Rhetorik Training interessieren, kontakten Sie uns. Wir freuen uns darauf, Sie im Bereich Rhetorik für Beruf und Privatleben fit zu machen!

Bildquelle: Mars – fotolia.com

Die Kommunikationsarten – Das ICH in der Kommunikation

16.07.2009

Obwohl Kommunikation “in Verbindung treten” oder noch genauer, “sich verständigen” heißt, gehen die Kommunikationspartner erst einmal von sich aus, von ihrem ICH.

Das können wir sogar in den Konzepten unserer Sprache wiederfinden.
Zum Beispiel bei den Personalpronomen ich, du, er, sie, es, mit denen die Gesprächsrollen benannt werden: ICH ist der Sprecher, sein “ICH, JETZT, HIER” bestimmt seine Kommunikation.

Kleine Kinder und Schüler/innen bis zu ca. 9 Jahren haben als Zentrum des gesamten Weltbildes sich selbst. Sie können z.B. sich in einer Erzählung nicht vorstellen, was der andere davon nicht weiß. Sie sind, wie Jean Piaget (Denken und Sprechen 1930) sagt, “egozentrisch”.
Der Entwicklungspsychologe Gerd Mietzel (Mietzel 2001: S.85 weist) darauf hin, dass

“…eine gewisse Neigung zum egozentrischen Denken (sic!) im Sinne Piagets… auch in der weiteren Entwicklung bestehen (bleibt). Pädagogisch ist es sehr wohl wünschenswert, solchen Neigungen entgegenzuwirken. Mitmenschliche Konflikte entstehen vor allem, wenn die Beteiligten wenig Bereitschaft zeigen, die Sichtweise anderer einzunehmen. Bei gezielten Übungen und durch angemessene Intervention des Lehrers können Schüler allerdings zur Verminderung ihrer Egozentrizität veranlasst werden…”.
Auch, wenn wir uns auf den anderen einstellen und uns mit ihm/ihr verständigen wollen, gehen wir immer mit einem Selbstbild (Selbstkonzept) in die Kommunikation hinein, welches weitgehend durch Sozialerfahrungen in Kommunikationen geschaffen wird.

Das ICH und mein Selbstbild

Mit jeder Kommunikation machen wir (mache ICH) dem anderen einen Vorschlag für eine Beziehungsdefinition und damit auch für seine eigene Selbstdefinition und geben zugleich unsere Selbstdefinition kund (Selbstkundgabe).
Je nachdem, wie weit unser Vorschlag für eine Beziehungsdefinition, bzw. der Vorschlag der Selbstdefinition des anderen angenommen wird, verläuft die Kommunikation auf der Beziehungsebene positiv oder problematisch. ICH bestimme also den Verlauf der Kommunikation. ICH trage die Verantwortung.

Das Bild von sich selbst (das Selbstkonzept) wird heute als entscheidende Größe für die Entwicklung der Persönlichkeit und für die seelische Gesundheit angesehen.

Schulz von Thun (Schulz von Thun 2001: S.187) weist darauf hin, dass schon der Tiefenpsychologe Adler beschrieben hat, “…wie jemand, der nicht viel von sich hält (Minderwertigkeitsgefühl), sich entweder entmutigt zurückzieht oder aber, in ständiger Beweisnot um den eigenen Wert, übersteigert nach Geltung und Überlegenheit ringt und so den größten Teil seiner seelischen Energie auf den Kampfplätzen der Rivalität und der imponierhaften Demonstration vergeudet.”

Mit dieser Tatsache verbinden sich viele Probleme in der Zwischenmenschlichen Kommunikation. Die Bedeutung eines negativen Selbstkonzeptes liegt nach Schulz von Thun (Ebd: S.187) in folgendem begründet: “Hat es sich erst einmal verfestigt, dann schafft sich das Individuum eine Erfahrungswelt, in der sein einmal etabliertes Selbstkonzept immer wieder bestätigt wird.”

“So ist,..” nach Schulz von Thun (Ebd: S.194) “…mit geradezu verheerenden Auswirkungen… zu rechnen, wenn ein sehr negatives Selbstkonzept generalisiert wird, z.B.”Mich mag sowieso keiner!” Dies wird ein (feindseliges oder zurückgezogenes) Verhalten in Gang setzen, das tatsächlich die Antipathie oder Gleichgültigkeit der Mitmenschen provoziert.”

Petermann und Petermann (Petermann/Petermann 2000: S. 39) definieren das Selbstbild, speziell auf Jugendliche bezogen als aus folgenden Bereichen zusammengesetzt:

Bereiche des Selbstbildes (bei Jugendlichen)

- Das Selbst (im Allgemeinen)
- Das psychologische Selbst
- Das soziale Selbst
- Das sexuelle Selbst
- Das familiäre Selbst
- Das adaptierte Selbst

Das ICH und meine Rollverhalten

Wir alle “spielen” in unserem Leben verschiedene Rollen, je nachdem, ob wir auf der Arbeit/ in der Schule sind, in unseren verschiedenen Sozialbeziehungen, auf Ämtern (Institutionen) oder in Gruppen. Das Spiel ist aber kommunikativ ziemlicher Ernst.

Die Fähigkeit, im Leben verschiedene, wechselnde Rollen zu übernehmen und erfolgreich ausfüllen zu können, ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für positive und erfolgreiche Kommunikation. Sie ist mit Rollenflexibilität und sozialkompetenten Verhalten gut umschrieben und hat keineswegs notwendig mit dem Verlust von Authentizität und Selbstkonzept zu tun, auch, wenn dies durch das Verfestigen von ungünstigen Rollenvorstellungen oder manchmal in Auswirkung von streng institutionalisierten Rollenzwängen (vgl. z. B. die sog. “Rekrutenschizophrenie” bei jungen Soldaten) manchmal geschieht.

Rollen werden uns oft durch soziale Normen des Zusammenlebens insbesondere durch Institutionen und formale Beziehungen aufgezwungen, meist sind dies dann
hierarchische Rollenkonzepte:

  • Vorgesetzte/r und Untergebene im Betrieb,
  • Lehrer/in und Schüler/innen,
  • Kapitän und Matrosen auf einem Schiff,
  • Polizist/in und Verkehrsteilnehmer/innen,
  • Offizier/innen und einfache Soldat/innen im Militär.

Daneben gibt es viele Formen funktionalen Rollenverhaltens im Bereich des zweckvolle kooperative Zusammenwirkens

  • von gemeinsam lernenden Schüler/innen
  • von Mann und Frau in einer guten Beziehung
  • von Arbeiter/innen in einer Fabrik
  • von gleichberechtigten Staaten zueinander

Funktionales Rollenverhalten muss aber nicht immer auf Gleichheit beruhen,
z.B.: das Verhältnis zwischen

  • Verkäufer/in und Kund/innen,
  • Arzt/Ärztin und Patient/innen,
  • von Trainer/in und Spieler/innen.

Auch das Verhältnis von Eltern zu ihren Kindern ist zunächst einmal ein funktionales, es kann sich aber zu einem hierarchischen Rollenkonzept formalisieren, wenn die Eltern aus ihrem Status heraus immer die Oberhand beanspruchen (und sich dazu dann auch formaler Hilfestellungen bedienen).

Wichtig für uns ist die Fähigkeit zu flexibler Rollenübernahme (nicht umsonst trainieren kleine Kinder das) und die Verfügung über ein großes Rollenrepertoire.
Eine Hochschullehrerin kann sich z.B. von einem Sportstudenten im Fitness trainieren lassen (funktionale Rollen) und dann seinen Anweisungen strikt folgen, das ändert aber nichts an den “umgekehrten” Rollen z.B. in einer Prüfung (institutionelle Rollen).

Bedenkt man das funktionale Rollenverständnis von Mann und Frau kann man etwas ins Grübeln kommen, wenn man berücksichtigt man, dass es daneben auch ein geschlechts-spezifisches Rollenverhalten gibt. Gemeint sind die oft beschriebenen und heiß diskutierten unterschiedliche Verhaltensweisen von Jungen und Mädchen oder Männer und Frauen, besonders im Umgang und in der Kommunikation miteinander (Thema Frauen- und Männersprache). Die Diskussion über die Phänomene der Unterschiede ist nicht streitig, wohl aber ihre Ursachen der Unterschiedlichkeiten (Sozialisation oder Anlage, gesellschaftlich, situationsfunktional oder wesensbedingt, vgl. auch das Konzept des “doing gender”).

Mit den Begriffen “Sozialisation” und “gesellschaftlich bedingt” ist allerdings die wesentliche Veranlassung für die Ausprägung von Rollenverhalten und seinem Erwerb angesprochen: Rollen sind das Ergebnis gesellschaftlicher Differenzierungen und werden weitestgehend sozial vermittelt.  Verfügen ICH über ein großes Rollenrepertoire ist das ein wichtiger Ausdruck von Sozialkompetenz. Die notwendige Balance zwischen Rollenübernahme und der Bewahrung des eigenen Selbst bildet sich ebenfalls als Erfahrungen im Umgang miteinander ganz wesentlich heraus.

Arten der Kommunikation – Das Kommunikationsmodell

09.07.2009

“Es geht immer nach dem Kommunikationsmodell
und niemals (nur) nach dem Kommunikationsmodell”

Wieso kann man so etwas sagen, das widerspricht sich doch!
Und dennoch ist die Aussage in ihrer Pointe richtig, dazu die folgende Erörterung:

“Es geht immer nach dem Kommunikationsmodell ….”
Kommunikationsmodelle versuchen, die komplexe Wirklichkeit der Kommunikation dadurch zu modellieren, dass sie die wesentlichen Faktoren, (“Größen”) in Kommunikationsprozessen zu erfassen suchen. Sie sind damit natürlich nur vereinfachende “Modelle” der Wirklichkeit, nicht diese Wirklichkeit selbst.
Das älteste und zugleich einfachste Kommunikationsmodell ist das informationstheoretische, das aus der Nachrichtentechnik kommt und die Grundgrößen für die Übermittlung von Informationen angibt.

kommunikationsmodell-jpg

  • Um kommunizieren zu können, muss mindestens ein Sender (der eine Nachricht übermitteln will) und mindestens ein Empfänger (der zum Empfang bereit ist) vorhanden sein.
  • Um Informationen austauschen zu können, muss sich der Sender eines Kanals, manchmal auch Medium genannt, bedienen, z.B. der Schallwellen, der Lichtwellen, der Rundfunkwellen oder eines elektrischen Kabels.
  • In diesen Kanal (vgl. die Kanäle beim Rundfunk, Fernsehen) werden Signale eingespeist. Dazu ist es notwendig, die Nachricht in die für den jeweiligen Kanal geeigneten Signale zu verschlüsseln, zu encodieren.
  • Dazu bedient man sich eines (Verschlüsselungs-)Codes, der in etwa ein Verzeichnis von Signalen und Bedeutungen darstellt. (Denken Sie an Morsecodes, Geheimcodes, Flaggenalphabete usw.)
  • Der Empfänger muss natürlich auch über den Code verfügen, denn er muss die Signale ja wieder entschlüsseln, decodieren. Dadurch hat er natürlich nur eine rekonstruierte Nachricht, die nur im optimalen Falle mit der ursprünglichen identisch ist. ( vgl. das Spiel “Stille Post” ).
  • All dieses ist von einer allgemeinen Störquelle begleitet, die in der Informationstheorie “Rauschen” heißt. Denken Sie z.B. an das Rauschen in Rundfunk-oder Fernsehempfängern.

Das Kommunikationsmodell – Störquellen bei den Kommunikationspartnern

Problematischer wird es bei den in den jeweiligen Kommunikationspartnern liegenden möglichen Störquellen, beispielsweise:

  • der Unfähigkeit, zuzuhören und auf andere Menschen einzugehen;
  • der Unfähigkeit, seine “Rolle” zu finden;
  • der mangelnden Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen;
  • dem Desinteresse am anderen oder dem Inhalt der Kommunikation (“die Ohren auf Durchzug stellen”);
  • dem Wissensdefizit;
  • der Angst sich bloßzustellen;
  • der Wahrnehmung des anderen als Konkurrenten;
  • dem Misstrauen dem anderen gegenüber aufgrund negativer Erfahrungen;
  • der mangelnden Fähigkeit, seine Gedanken, Gefühle, Wünsche auszudrücken;
  • dem negativen Selbstbild;
  • jemand redet von etwas, was es gar nicht gibt;
  • jemand will gar nicht verstanden werden oder meint etwas ganz Anderes;
  • jemand ist einfach nur ” schlecht drauf “.

Solche Phänomene sind Störfaktoren der Kommunikation, die von Kommunikationsmodellen nicht erfasst werden können. Sie gehen von der Bereitschaft, Fähigkeit und dem Vermögen zur Kommunikation (bei)der Beteiligten aus.

Das Kommunikationsmodell – der zweite Teil

Und hier wird der zweite Teil der Aussage wahr :

“….. und niemals (nur) nach dem Kommunikationsmodell.

Wenn man in Kommunikationsmodellen dennoch versucht, mit solchen internen, meist psychosozialen Störquellen umzugehen, dann geschieht das indirekt, z.B. indem man versucht, den Code durch innere und soziale Faktoren beeinflusst zu denken.

Man nimmt in diesem Modell an, dass der Code durch die inneren Befindlichkeiten der Kommunikationspartner, durch Gesprächsrollen (z.B. in der Vorlesung oder in der Diskussion), durch die Sache selbst (Fachsprache) etc. verändert wird.

Das Problem hat der Verhaltensforscher Konrad Lorenz gut zusammengefasst:

“Gesagt heißt nicht immer gesagt,
gesagt heißt nicht immer gehört,
gehört heißt nicht immer verstanden,
verstanden heißt nicht immer einverstanden,
einverstanden heißt nicht immer angewendet,
angewendet heißt nicht immer beibehalten.”

Machen Sie sich einmal Gedanken darüber, was Lorenz damit im Einzelnen gemeint haben könnte, und versuchen Sie, dieses auf konkrete Gesprächssituationen zu beziehen.

Arten der Kommunikation – Die Diskussion

07.07.2009

Eine Diskussion (Erörterung, Zwiegespräch, von lat. discutio, -cussi (quatio) = 1. zerschlagen, zertrümmern, 2. abschütteln, 3. (gerichtlich) prüfen, untersuchen, verhören) ist ein Gespräch zwischen zwei oder mehreren Diskutanten, in dem meist über ein oder mehrere bestimmte Themen gesprochen (diskutiert) wird, wobei jede Seite ihre Argumente vorträgt. Als solche ist sie Teil zwischenmenschlicher Kommunikation.

Themen und Art der Diskussion

Für eine Diskussion gibt es verschiedene Anlässe, ebenso unterschiedlich ist ihre Gestaltung. Während im privaten Bereich auch über persönliche Angelegenheiten gesprochen wird, so werden im öffentlichen Bereich meist politische Themen diskutiert. Hierbei erfolgt der Austausch der Meinungen nicht nur verbal (z. B. auf Diskussionsveranstaltungen oder im Fernsehen), sondern auch schriftlich (z. B. in der Zeitung mithilfe eines Leserbriefs oder in einem Forum für Diskussion im Internet).

Stile in der Diskussion

Zu einem guten Stil in der Diskussion gehört neben wechselseitigem Respekt unter anderem, gegenteilige Argumente und Meinungen zuzulassen und genau zu prüfen, anstatt diese vorschnell zu verwerfen. Ein guter Diskutant hört zu, lässt ausreden und ist konzentriert genug, um auf das vom Gegenüber Gesagte einzugehen und seine eigenen Argumente sachlich darzustellen. Im Idealfall ist er gelassen und höflich.

Oftmals ist z. B. in der Politik Gegenteiliges zu beobachten.

Visualisierung als Hilfsmittel bei Diskussionen

Ein wirksames Hilfsmittel der Diskussion ist es, die Inhalte zu visualisieren. Für einen sachlichen und geordneten Diskussionsverlauf ist es hilfreich, einzelne Diskussionspunkte (Stichworte) für alle sichtbar aufzuschreiben oder in Symbolen und durch bildsprachliche Zeichen zu veranschaulichen (z.B. auf Flipchart, Pinnwand, Overheadfolie).

Die Visualisierung wirkt als Gedächtnisstütze, versachlicht die Diskussion, erhöht die Aufmerksamkeit, fördert Gelassenheit auch bei kontroversen Diskussionen, unterstützt eine optische Entwicklung eines Diskussionsfadens, entlastet die Diskutanten psychisch und vermindert Missverständnisse. Ein unbewusstes oder ein in manipulativer Absicht gesteuertes Springen im Diskussionsfaden wird mittels Visualisierung sichtbar und kann wertschätzend und die Diskussion fördernd aufgefangen werden.

Ausgang einer Diskussion

Am Ende einer Diskussion steht entweder die Lösung eines Problems, ein für alle Beteiligten annehmbarer Kompromiss oder die beidseitige Erkenntnis, dass verschiedene Meinungen herrschen (Dissens). Auch im letzteren Fall ist die Diskussion eine wichtige Möglichkeit, den Standpunkt anderer kennen zulernen und Dinge aus bisher unbekannter Perspektive zu erblicken.

Quelle Wikipedia

Menschenkenntnis – Die Schwierigkeit, andere richtig einzuschätzen

01.07.2009

Teil 3

Um erfolgreich miteinander umgehen zu können, müssen wir vor allem in der Lage sein, die Menschen in unserem Umfeld richtig wahr zu nehmen.

Folgende Schwierigkeiten liegen in der Wahrnehmung von Personen.

  • wir versuchen verborgene Eigenschaften, Persönlichkeitsmerkmale zu erschließen
  • unsere Wahrnehmungen sind immer subjektiv
  • unsere Menschenkenntnis wird beeinflusst von Gefühlen, Einstellungen und Motivationen
  • wir neigen dazu, Menschen, die uns ähnlich sind, eher positiv wahr zu nehmen

Wir gehen im allgemeinen ganz selbstverständlich davon aus, dass unsere Einschätzungen anderer Menschen im großen und ganzen zutrefffend und genau sind. Tun wir recht daran? Ist unsere Wahrnehmung anderer wirklich angemessen? Gibt es Menschen, die andere besonders treffsicher einschätzen können? Kann man diese Urteilsfähigkeit schulen?

Menschenkenntnis – die Überprüfbarkeit unserer Wahrnehmung

Zur Überprüfung der Genauigkeit von Wahrnehmungsurteilen, also zur Überprüfung der Menschenkenntnis,  braucht man drei Dinge:

  1. eine Präsentationsform des zu beurteilenden Menschen (Beurteilungsziel) = direkte Begegnung; persönliche Dokumente; etc.
  2. eine Menge von Wahrnehmungsreaktionen seitens des Beurteilenden = Prognosen; Einschätzung mittels Eigenschaftswortliste; etc.
  3. ein Kriterium, anhand dessen wir die Richtigkeit der abgegebenen Urteile überprüfen können = Berurteilung von anderen Personen; objektive psychologische Tests; etc.

Menschenkenntnis – Wahrnehmung von Gefühlen

Menschen bezügl. überdauernder Persönlichkeitsbezüge zu beurteilen, ist ein schwierige Unterfangen. Oft genügt es aber bereits, wenn wir die momentanen, kurzzeitigen Gefühlsreaktionen unseres Partners richtig wahrnehmen, um die Menschenkenntnis zu optimieren.

Hierbei ist wohl die wichtigste Informationsquelle sein Gesichtsausdruck. Die Schwierigkeit in der Interpretation liegt darin, dass Menschen immer mehrere oder sogar gemischte Emotionen erfahren und kommunizieren können. Die Urteilsgenauigkeit ist also eher gering. Allerdings sind wir in unseren Alltagsinteraktionen so gut wie nie auf den Gesichtsausdruck allein angewiesen. Die ganze Situation, frühere Begegnungen, der bisherige Verlauf der Kommunikation – all das versorgt uns mit zusätzlichen Hinweisen, die uns helfen auch einen gemischten und flüchtigen Gesichtsausdruck zu interpretieren.

Typenlehre – Menschenkenntnis leicht gemacht

29.06.2009

Teil 2

Schon immer wurde mit Hilfe von Typologien oder Typenlehre versucht, die Individuen nach bestimmten Merkmalen zu Klassen zusammenzufassen und sie damit von anderen Individuen, die diese Merkmale nicht innehaben, deutlich abzugrenzen. Die Typenlehre unterscheidet im Wesentlichen drei Grundformen:

  • Körperbautypen – äußere Erscheinungsformen bilden das grundlegende Unterscheidungskriterium
  • Wahrnehmungs- und Erlebnis-Typologien – die Art der inneren Erlebnisform gilt als Unterscheidungskriterium
  • Weltanschauungstypologie – Unterscheidungskriterium bildet hierbei die Einstellung, mit der ein Mensch die ihn umgebende Welt  erlebt.

Sozialpsychologisch gesehen werden Typenle wird die  Typenlehre dadurch bedeutsam, dass sie über die bloße Abgrenzung der Individuen durch bestimmte Merkmal hinaus versuchen, die Auswirkungen dieser Merkmale auf die Verhaltensweisen der Individuen zu analysieren, also das Verhalten der einzelnen Merkmalsträger in Grenzen vorhersehbar zu machen.

Typenlehre – Konstitutionstypenlehre von Kretschmer

Kretschmer unterscheidet drei Haupttypen, gemäß der Typenlehre. Nach Kretschmer´s Typenlehre lässt sich der äußeren Konstitution des Menschen derart vornehmen, dass der Körperbau des Menschen in Beziehung zu bestimmten charakteriologischen Eigenschaften gesetzt wird.

Körperbautyp

Körperliche Eigenschaft

Charaktereigenschaft

Leptosom Schmal, hochaufgeschossen, langer und flacher Brustkorb, magere Arme, zarte und feingliedrige Hände, schlanke Beine, scharf geschnittenes Profil Scheu und empfindsam, fade und langweilig, kalt und nüchtern, kleinlich und pedantisch, aber auch künstlich heiter, zynisch und spöttisch, brutal
Pykniker Gedrungener Körperbau, weiches und breites Gesicht, kurzer und dicker Hals, weiche und rundliche Hände, geringe Schulterbreite, großer Brustumfang Leicht erregbar, schnell wechselnde Stimmungen, ungehemmt, gesellig, redselig, witzig, betriebsam, freundlich sentimental, melancholisch
Athletiker Kräftige Muskeln, breite Schultern, fester und starker Brustkorb, grober Knochenbau, große Hände und Füße, Nase und Unterkiefer kräftig entwickelt Ruhige Bedächtigkeit, Unerschütterlichkeit in erregenden Situationen, kurze Affektexplosionen, seelisch stabil, nicht sehr wendig im Denken und Fühleny

Typenlehre – Kritik

Da die bestehende Typenlehre in der Regel nur von 2 – 3 Grundtypen ausgehen, die durch einige Merkmale ausgezeichnet sind, welche sich in typenspezifischen Verhaltensweisen auswirken, ergeben sich einige Ansatzpunkte zur Kritik:

  • Aus einer Beschränkung auf eine derart geringe Zahl unterschiedlicher Typen folgt zwangsläufig, dass diese Typen so weit gehalten sein müssen, dass die Aussagekraft leidet.
  • Zur exakten Typenbestimmung werden zu wenig unterschiedliche Merkmale herangezogen, es fehlt also an einer genügenden Mermalsdifferenzierung.
  • Da jede Typologie von wenigen markanten Merkmalen her aufgebaut ist, können sich verschiedene Typologien durchaus überschneiden.

Diese Kritikpunkte verdeutlichen, dass eine eindeutige Festlegung eines Menschen auf einen bestimmten, durch wenige Merkmale erfassbaren Grundtyp nicht möglich ist.

Argumentieren lernen | Argumente Argumentation Diskussion Gespräch Kommunikation Rhetorik Argumentieren lernen | Argumente Argumentation Diskussion Gespräch Kommunikation Rhetorik Argumentieren lernen | Argumente Argumentation Diskussion Gespräch Kommunikation Rhetorik Argumentieren lernen | Argumente Argumentation Diskussion Gespräch Kommunikation Rhetorik Argumentieren lernen | Argumente Argumentation Diskussion Gespräch Kommunikation Rhetorik Argumentieren lernen | Argumente Argumentation Diskussion Gespräch Kommunikation Rhetorik Argumentieren lernen | Argumente Argumentation Diskussion Gespräch Kommunikation Rhetorik Argumentieren lernen | Argumente Argumentation Diskussion Gespräch Kommunikation Rhetorik