Argumentieren Lernen

Gesprächsführung leicht gemacht – Teil 2

30.10.2009

Was in der Gesprächsführung daneben gehen kann, haben wir im ersten Blogeintrag zum Thema Gesprächsführung gesehen. Nun möchte ich Ihnen Lösungsansätze präsentieren, damit das nächste private oder auch Mitarbeitergespräch nach Ihren Wünschen verläuft.

Tipps für eine gute Gesprächsführung

  1. Vorbereitung: Informieren Sie sich schon vorher und fragen Sie sich vor dem Gespräch: Was will ich erreichen, was möchte ich wissen und was bewirken? Erst dann können Sie das Gespräch zielgerichtet beeinflussen.
  2. Die richtige Einstellung: Wenn Sie Ihren Gesprächspartner von Anfang an als Gegner oder Feind sehen, stehen die Chancen für ein gut laufendes Gespräch sehr schlecht. Die Einstellung wird wird vom Gegenüber schnell erkannt, daher achten Sie darauf, den Partner gleichberechtigt zu sehen.
  3. Verstehen: Denken Sie sich in den Standpunkt oder die Lage des Gegenübers hinein und versuchen sie von da aus seine Argumentation nachzuvollziehen. Wenn Sie das tun, können Sie selber bessere Argumente finden, um Ihren Standpunkt zu verdeutlichen. Hier hilft die Technik des aktiven Zuhörens. Denn jeder möchte verstanden werden!
  4. Stopp sagen: Wenn Sie sich lange Monologe anhören müssen wird das schnell langweilig. Haben Sie den Mut und sagen Sie ihrem Gegenüber, wenn dieser Sie zutextet. Unterbrechen Sie ihn und machen Sie höflich klar, dass Sie jetzt etwas beisteuern möchten.
  5. Unterbrechungen: Viele Menschen unterbrechen einen im Redefluss, sodass Sie aus Ihrem Konzept kommen. Sagen Sie in dem Moment zwar höflich, aber doch bestimmt, dass Sie ihren Satz beenden wollen. Erobern Sie das Wort zurück und lassen Sie sich nicht überrumpeln.
  6. Kurz fassen: Ein Gespräch lebt von der Abwechselung. Erst redet der eine, dann der andere. Daher fassen Sie sich kurz und verfallen Sie nicht in die Plauderei.
  7. Fragen stellen: Wenn etwas unklar ist, stellen Sie Fragen. Nur dann können Sie den Gegenüber verstehen. Fragen sind nicht ein Zeichen von Unwissenheit, sondern von Interesse. Lassen Sie sich dabei nicht von Aussagen wie: „Das weiß doch jeder!” einschüchtern. Denn wenn Sie Interesse zeigen, freut sich gewöhnlich auch Ihr Gesprächspartner. So halten Sie das Gespräch am laufen.
  8. Sprache: Verwenden Sie eine klare und anschauliche Sprache. Indem Sie bildhaft sprechen, werden Sie von vielen besser verstanden. Mit Beispielen transportieren Sie Informationen effektiver und der Gegenüber ist interessierter. Wenn sie lange Schachtelsätze formulieren, kommen viele in Gedanken nicht hinterher. Formulieren Sie kurze Sätze und sagen Sie klar und deutlich, was Sie wollen.

Haben Sie Fragen oder Anregungen zum Thema Gesprächsführung? Kontaktieren Sie mich!

Ein gutes Mitarbeitergespräch ist durch nichts zu ersetzen

27.10.2009

Das Mitarbeitergespräch sichert Ihren Unternehmenserfolg. Sie glauben das nicht? Es ist aber so. Das Mitarbeitergespräch dient im Unternehmen dazu, Unternehmensziele im Gespräch zu kommunizieren, darzulegen und gegebenenfalls zu korrigieren. Die Mitarbeiter müssen sich mit ihrem Unternehmen identifizieren können, um erfolgreich im Team arbeiten zu können und so das vorgegebene Ziel zu erreichen. Der Weg zum Ziel: Das Mitarbeitergespräch.

Mitarbeitergespräch vs. Meeting – Gibt es einen Unterschied?

Das Mitarbeitergespräch ist in der Regel nichts anderes als der deutsche Ausdruck für den englischen Begriff Meeting. Mitarbeitergespräche können regelmäßig stattfindende Veranstaltungen sein oder ein besonderes Thema zum Anlass haben. Besonders vor schwierigen Mitarbeitergesprächen ist es empfehlenswert, den geplanten Inhalt und seinen Verlauf vorab zu formulieren.

Jedes Mitarbeitergespräch braucht ein Ziel und sei es nur der wöchentliche Austausch über Neuigkeiten in Ihrem Unternehmen. Ziele könnten allerdings auch wichtige Veränderungen in der Unternehmensstruktur oder im Ablauf sein. Oder natürlich jedes anderes Thema. Die Frage, die sich der Gesprächsleiter vor dem Mitarbeitergespräch stellen sollte, ist die Überlegung, welche Informationen die Mitarbeiter erfahren oder verstehen sollen und welche Veränderungen sich daraus für ihn ergeben. Wichtig ist für den Abschluss des Mitarbeitergesprächs auch ein fest definiertes Ziel.

Im Mitarbeitergespräch Meinungen und Informationen austauschen

Ein Mitarbeitergespräch benötigt in der Regel einen Gesprächsleiter. Doch nicht jeder Mitarbeiter ist von sich aus in der Lage, die Gesprächsleitung zu übernehmen. Gute Rhetorik Seminare helfen Ihnen, Ihre Soft-Skills und Fähigkeiten als Moderator auszubauen und mit mehr Selbstvertrauen in Gruppendiskussion und Mitarbeitergespräche zu gehen. Wie Sie ein Mitarbeitergespräch am besten führen können, lernen Sie unseren Seminaren und Workshops. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Gesprächsführung leicht gemacht – Teil 1

22.10.2009

Wie können Sie die Gesprächsführung und den Gesprächsverlauf beeinflussen? Ob im Alltag oder im Berufsleben, Sie befinden sich andauernd im Gespräch mit anderen Menschen. Manchmal sind wir mit dem Ausgang eines Gesprächs zufrieden, ein anderes Mal total unglücklich!

Woran das liegt? In dem positiv gelaufenen Gespräch wurden unsere Anforderungen erfüllt und unsere Ziele erreicht. In dem negativen nicht.

Gesprächsführung – was Sie beachten müssen

Für eine gute Gesprächsführung ist entscheidend, dass verbale und nonverbale Botschaften übereinstimmen. Denn letztendlich zählen nonverbale Signale mehr, als die verbalen. Wenn die Gestik und Mimik nicht mit dem Gesagten übereinstimmt, kann das Gespräch schnell beendet sein!

Um Ihr Gegenüber zu verstehen, ist es besonders wichtig, dass Sie sich aktiv am Gespräch beteiligen. Hören Sie aufmerksam zu! Zwischendurch ein Nicken oder ein „Hmm” geben dem Gesprächspartner das Gefühl, dass Sie ihm zuhören. Fragen Sie offen, wenn Sie etwas nicht nachvollziehen können. Denken Sie ab und an darüber nach: Wie fühlt sich mein Gegenüber? Kann ich zusammenfassen, was der Gesprächspartner gesagt hat?

Mögliche Probleme in der Gesprächsführung

Schief gehen kann bei der Gesprächsführung einiges! Hier möchte ich nun Probleme und mögliche  Lösungen präsentieren.

  • Was tun, wenn Ihr Gegenüber ewig lange Monologe von sich gibt und dabei nicht bedenkt, dass Sie auch etwas sagen möchten?
  • Was tun, wenn Sie beim Sprechen andauernd unterbrochen werden?
  • Was tun, wenn Sie und Ihr Gesprächspartner einfach aneinander vorbei reden und Sie sich einfach nicht verstehen?
  • Was tun, wenn das Gespräch ausufert und nicht die von Ihnen gewünschten Bahnen einnimmt?
  • Was tun, wenn das Gespräch in Anschuldigungen und Streit endet?

Lösungen und hilfreiche Tipps zum Thema Gesprächsführung finden Sie im zweiten Teil!

Wie Sie Konfliktgespräche sinnvoll klären

17.10.2009

Konfliktgespräche gibt es in jedem Unternehmen. Ein Mitarbeiter ist nicht zufrieden mit seiner Arbeit oder anderen Kollegen. Eine Mitarbeiterin fällt durch ihre unfreundliche Art gegenüber Mitarbeitern und Kunden auf. Arbeitsweisen, Umgangsformen und ähnliches Verhalten stoßen bei den Vorgesetzten auf wenig Gegenliebe. Dann ist die Zeit für wirkungsvolle Konfliktgespräche gekommen.

Konfliktgespräche müssen gut vorbereitet sein

Konfliktgespräche verlieren ihre Wirkung, wenn die Beteiligten sich nicht ausreichend auf das Gespräch vorbereiten. Hauptziel muss und kann es nur sein, die Leistungen und Verhaltensweise Ihres Mitarbeiters zu verbessern und ihn nicht mit einem Haufen von Vorwürfen zu überschütten. Gehen Sie nicht davon aus, dass Ihr Mitarbeiter sofort einsichtig ist und die Probleme erkennt.

Konfliktgespräche sind keine einfachen Dialoge, bei denen sich beide Seiten auf Anhieb einig sind. Wichtig bei der Führung eines solchen Gespräches ist das Fokussieren auf ein Thema, zum Beispiel die Unfreundlichkeit der Mitarbeiterin gegenüber Kollegen und Kunden.

Am einfachsten ist es, wenn Sie bei Konfliktgesprächen nicht um den heißen Brei herumreden, sondern sofort zur Sache kommen. „Ich möchte gerne mit Ihnen über Ihre Art und Weise im Umgang mit Kunden sprechen” ist für die hier beispielgebende Situation ein idealer Einstieg. Konkretisieren Sie Ihre Kritik und beschreiben Sie Situationen, die Sie selbst mitbekommen haben.

Konfliktgespräche meistern und Eskalationen vermeiden

Konfliktgespräche werden aus dem einen Grund geführt, um einen Konflikt anzusprechen und nachhaltig zu klären. Dafür ist es ungemein wichtig, dass Sie im Gespräch sachlich bleiben und keine Emotionen hochgekocht werden. Setzen Sie niemals Ihre Position ein, um den Konflikt zu beenden und vermeiden Sie willkürliche Entscheidungen. Nur wenn Sie konkret das Problem angehen und sich auf Ihre Konfliktpartner einlassen, können Konflikte nachhaltig gemeistert werden. Zum Abschluss des Konfliktgespräches fassen Sie die Ergebnisse noch einmal zusammen und beenden Sie das Gespräch mit einem verbindlichen Ende, wie zum Beispiel einem Händeschütteln. Über Konfliktgespräche (/kontakt) informieren wir Sie auch sehr gerne in einem persönlichen Gespräch. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Überzeugend auftreten und Mitstreiter gewinnen

13.10.2009

Überzeugend auftreten will gelernt sein. Nicht nur bei Präsentationen vor Kunden ist es von großer Bedeutung, dass Sie sicher und überzeugend Ihren Mann oder Ihre Frau stehen. Auch unter Kollegen und im Privatleben kann es niemals schaden, überzeugend aufzutreten. Das Buch mit gleichnamigem Titel von Claudia Croos-Müller kann Ihnen helfen, Ihre Glaubwürdigkeit und Kompetenz zu steigern.

Überzeugend auftreten – Souveränität will gelernt sein

Überzeugend auftreten ist nicht ganz so leicht, wie Sie es sich vielleicht vorstellen. „Glaubwürdigkeit, Durchsetzungsfähigkeit und Kompetenz vermitteln wir vor allem über Körpersprache. Was unser Körper aussendet, ist machtvoller als das, was wir sagen oder was in der Bewerbungsmappe steht”, schreibt Claudia Croos-Müller. 90 Prozent nehmen wir Menschen über nonverbale Signale wahr. Grund genug also, sich mit seinem Auftreten in der Öffentlichkeit zu beschäftigen.

Doch woher haben wir diese scheinbare Oberflächlichkeit, dass wir einen Menschen innerhalb weniger Sekunden und möglicherweise noch vor dem ersten gesprochen Wort in Schubladen packen? Eine Antwort auf diese Frage zu finden, ist sicherlich nicht einfach. Fakt ist jedoch, dass selbst wenn wir überzeugend auftreten, unsere fachliche Kompetenz noch so groß sein kann, wenn sie nicht durch die Körpersprache unterstützt wird. Der Körper schweigt nämlich nie. Sich am Kopf kratzen ist in jeder Situation ein Zeichen von Nervosität und Verzweiflung. Doch wie verhalte ich mich bei einem Bewerbungsgespräch? Was sollen Sie tun, wenn plötzlich die Beine und Hände ein Störfaktor sind und Sie nicht wissen, wohin damit?

Fünf einfache Tipps, um überzeugend aufzutreten

Überzeugend auftreten kann recht einfach sein, wenn Sie die folgenden Tipps beachten:

  • Eignen Sie sich ein körperliches und mental bewusstes Auftreten an. Das mag zunächst einfacher klingen als es ist, dennoch vergewissern Sie sich einfach vor jedem Auftritt oder jeder Besprechung, was Sie erreichen wollen und welche Situation Sie erwartet.
  • Treten Sie stets ruhig und gelassen in einen Raum ein und suchen Sie sich einen gut sichtbaren Platz.
  • Mit einer aufrechten Körperhaltung wirkt Ihr Selbstbewusstsein ausgeprägter und das sorgt für Präsenz. Wenn Sie zusätzlich den Kopf hoch tragen, wirken Stimme und Atmung ebenfalls kraftvoller.
  • Unterstützen Sie Ihre eigenen Worte durch eine passende und stimmige Gestik. Übertreiben Sie es aber nicht mit den Gesten, denn das wirkt künstlich.
  • Klammern Sie sich nicht an Stehpulte, Armlehnen oder sonstige Gegenstände fest, das wirkt verkrampft – sowohl körperlich als auch mental.

Weitere Informationen, Tipps und Seminare zum Thema Überzeugend auftreten geben wir Ihnen sehr gerne. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Menschenkenntnis – Wie gut kennen Sie Ihre Mitmenschen?

07.10.2009

Menschenkenntnis ist für die eigene Wahrnehmung und den Umgang mit Kollegen und Mitmenschen unerlässlich. Je ausgeprägter Ihre Menschenkenntnis ist, desto besser können Sie auf ansonsten missverständliche Situationen angemessen reagieren. Wie sieht es also mit Ihrer Menschenkenntnis aus?

Menschenkenntnis basiert auf persönlichen Erfahrungen

Menschenkenntnis ist ein langwieriger und nie endender Prozess. Natürlich werden Sie – wie bei jedem anderen Training – mit der Zeit immer besser und lernen, Menschen immer besser einzuschätzen. Das ist vor allem wichtig, wenn die Kommunikation mit Ihren Kollegen im Büro oder Ihren Mitmenschen im Alltag nicht richtig funktioniert. Dennoch wird das Training der Menschenkenntnis nie mit einer Meisterprüfung enden können. Können Sie letztendlich abschätzen, wie genau Ihr Gegenüber in gewissen Situationen tickt?

Wie reagieren Sie beispielsweise wenn ein Kollege Ihnen in einem Meeting immer das Wort abschneidet? Reagieren Sie gar nicht, beschweren Sie sich nach dem Meeting beim Teamleiter oder reagieren Sie direkt? Und wie verhalten Sie sich, wenn ein Kollege bei Ihnen mal so richtig Frust ablassen möchte? Bleiben Sie neutral, haben Sie ein offenes Ohr oder bieten Sie sich sogar als Moderator bei Streitigkeiten an?

Menschenkenntnis setzt sich aus vielen Facetten zusammen

Menschenkenntnis ist wie ein Schatz, der mit jedem neuen Kontakt und jedem Gespräch ein bisschen wertvoller wird. Wer mit vielen Menschen in Kontakt steht, wird ein größeres und vielfältigeres Menschenbild erfahren, als jemand, der nur sehr eingeschränkt kommuniziert und zurückgezogen lebt. Neben den direkten Gesprächen zählen aber auch äußere Merkmale wie Ausdrucksweise, Körpersprache und das Erscheinungsbild zu den wichtigsten Merkmalen. Weitere spannende Beispiele und viele hilfreiche Tipps zum Thema Menschenkenntnis vermitteln wir Ihnen sehr gerne in unseren Seminaren. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Ein Meeting muss nicht lang und langweilig sein

28.09.2009

Der eine schläft, der andere kippelt mit dem Stuhl und wieder ein anderer löst entspannt ein Sudoku-Rätsel. Nein, wir befinden uns nicht in einer Schulklasse, sondern in einem Business-Meeting. Allgemein gelten diese eher als Zeitverschwendung und als notwendiges Übel. Jeder versucht auf seine Art, die Zeit möglichst schnell totzuschlagen.

Denn: Meetings sind zu lang, zu langweilig, zu einseitig und zu chaotisch!

Mögliche Hürden für erfolgreiche Meetings:

Ziel und Thema sind nicht definiert: Es muss von Anfang an klar sein, zu welchem Zweck ein Meeting durchgeführt wird. Er muss allen bekannt sein, die an einem Meeting teilnehmen. So können sich alle vorbereiten und sich eine Meinung bilden.

  • Zeit: Meetings sind oft zu lang!

Lösung: Ablauf und Dauer müssen genau geregelt sein. Meetings sollten sich nicht unnötig lange hinziehen. Zwischen kleinen täglichen und wöchentlichen oder monatlichen Treffen muss unterschieden werden.

  • Der Einstieg misslingt: Der Anfang entscheidet. Wenn direkt am Anfang das Interesse geweckt wird, sinkt die Gefahr, dass sich Mitarbeiter abwenden. Wer langweilig anfängt, hat keine Chance.

Lösung: Den Teilnehmern einen Überblick über den Ablauf des Meetings verschaffen mit Hilfe einer PowerPoint Präsentation.

  • Wer redet? Entweder redet einer, alle oder keiner. Wenn der Chef ununterbrochen redet und sein Skript oder seine Präsentation einfach runterliest, ist das ermüdend. Spontanität und Abwechslung sind gefragt. Wenn alle etwas zu sagen haben, ist das Chaos nicht weit. Unterbrechungen und Durcheinanderreden verhindern jede zielgerichtete Kommunikation. Es kann jedoch auch sein, dass Mitarbeiter eingeschüchtert sind und sich nicht trauen, etwas zu sagen.

Lösung: Präsentationen mit einem Sprecher und Diskussionen sollten sich abwechseln.

  • Fehlende Zusammenarbeit: Nur selten wird wirklich effektiv zusammengearbeitet. Oft gibt es von Anfang an Personen, die sich gegenseitig blockieren und vielleicht sogar streiten. Differenzen müssen schnell geklärt werden!

Lösung: Teamcoachings, in denen Probleme diskutiert und geklärt werden.

  • Nicht nur reden, sondern handeln: Viel Geschwafel und zu viele Diskussionen verhindern, dass Themen geklärt und auch umgesetzt werden. Daher sollte jemand eingreifen, wenn von den geplanten Themen abgeschweift wird.

Lösung: Eine Liste machen, auf der anstehende Gesprächspunkte aufgeführt sind. Diese sollten bis zum nächsten Treffen abgearbeitet werden.Wenn die erledigt sind müssen diese als bearbeitet gekennzeichnet werden.

Gute Rhetorik Seminare erkennen

22.09.2009

Rhetorik Seminare und Unternehmen, die solche Kurse anbieten, gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Der Markt der Seminaranbieter boomt und der Trend scheint nicht zu stoppen. Allein etwa 500 bis 600 Institute alleine bieten inzwischen Seminare zu Themen wie Kommunikation, Rhetorik und Präsentation an. Den Überblick bei dieser Vielzahl an Schulungen zu haben fällt schwer. Wir geben Ihnen fünf Tipps, woran Sie gute Rhetorik Seminare erkennen können.

Rhetorik Seminare müssen bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen

Auch wenn es für Rhetorik Seminare keine Prüf- und Qualitätssiegel gibt, wie beispielsweise in der Lebensmittelbranche, können Sie anhand von fünf einfachen Kriterien entscheiden, welche Rhetorik Seminare zu Ihnen passen und wertvoll sein können.

Natürlich ist auch unsere Liste an Vorschlägen nicht komplett und wir würden uns über weitere Ideen freuen. Hier nun unsere Tipps für gute Rhetorik Seminare:

  • Welche Inhalte umfasst das Kurskonzept? Sind Ideen und Planungen aufeinander abgestimmt? Sie die Inhalte auf den Wissenshintergrund der Teilnehmer angepasst?
  • Welche Erfahrungen und Referenzen können die Anbieter der Rhetorik Seminare vorweisen? Natürlich gilt hier: Je mehr gute Referenzen, desto besser. Aber lesen Sie sich die Referenzliste und die eventuell vorhandenen Bewertungen aufmerksam durch. Notfalls fragen Sie beim Anbieter nach Referenzen.
  • Wie viele Teilnehmer belegen einen Kurs? Viele Menschen kennen das Problem aus zu großen Klassen in der Schule, überfüllten Räumen bei Seminaren oder ähnlichen Gegebenheiten. Zu einem nicht unwichtigen Prozentsatz hängt die Qualität des Kurses von der Kursgröße ab. Hier gilt in der Regel: Je kleiner der Kurs, desto mehr können die Anbieter auf einzelne Teilnehmer eingehen. Und das wirkt sich oftmals direkt auf die Qualität des Kurses aus.
  • Welchen Wissenshintergrund haben die Anbieter der Rhetorik Seminare? Haben Sie Kommunikationswissenschaften, Psychologie, Pädagogik oder andere Sprachwissenschaften studiert, um so ihre Seminare auf feste Beine stellen können?
  • Wie sieht es mit Feedback- und Kontaktmöglichkeiten aus? Sind die Anbieter jederzeit kontaktierbar und antworten sie auf Ihre Mails oder Anrufe? Können Sie durch Kritik und Lob die Kurse beeinflussen? Sind Ihre Anbieter flexibel, was die Einbindung der Rückmeldungen betrifft?

Was denken Sie persönlich über Rhetorik Seminare? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Wie erstelle ich ein Stärken/Schwächenprofil?

18.09.2009

Was sind denn Ihre Stärken und Schwächen?
Ich bin ich faul, immer schlecht gelaunt und ich widerspreche gerne!
Standardfragen werden in jedem Bewerbungsgespräch gestellt. Und doch ist kaum jemand richtig vorbereitet. Stärken fallen jedem schnell ein. Doch was können Sie als Schwäche preisgeben ohne einen schlechten Eindruck zu machen? Viele Menschen sagen in diesem Moment dem vielleicht zukünftigem Chef was sie denken, was er gerne hören möchte. Oder Sie denken, sie dürften keine Schwächen haben. Doch niemand ist perfekt!

Stärken und Schwächen bedacht auswählen

Bleiben Sie bei der Wahrheit! Sie müssen nicht (wie oben im Beispiel) die schlechtesten Eigenschaften preisgeben. Seien Sie authentisch und ehrlich. Ein Chef ist auch nur ein Mensch und möchte wissen, ob jemand ins Team passt oder den Ansprüchen genügt. Er möchte herausfinden, mit wem er es wirklich zu tun hat!
Neben der Ehrlichkeit ist noch wichtig, wie viele Stärken und Schwächen Sie nennen. Schaffen Sie kein Ungleichgewicht und nennen neben fünf Schwächen nur eine Stärke. Wenn Sie jeweils drei Stärken und Schwächen nennen, sollte das ausreichen.

Stärken und Schwächen – Persönlichkeit ist gefragt!

Nutzen Sie in dem Fall keine Standardantworten, die Sie bei Google gefunden haben. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und fragen Sie sich:

  • Was fällt mir leicht? Was kann ich?
  • Womit tue ich mich schwer? Wo liegen meine Probleme?

Denn mit persönlichen Antworten liegen Sie weit vorne! Dann bleiben Sie in Erinnerung. Setzen Sie sich und Ihre Vorteile also geschickt in Szene.

Durchsetzungsvermögen kann Ihren Unternehmenserfolg merklich steigern

14.09.2009

Durchsetzungsvermögen kann Ihnen viel Geld in die Unternehmenskasse spülen. Wie Sie das richtig anstellen? Ganz einfach: Lassen Sie in Ihrem Unternehmen eine neue Streitkultur zu, bei der Sie als Entscheider nicht automatisch Recht haben. Im Laufe der Geschichte haben Menschen mit Durchsetzungsvermögen immer wieder Unrealistisches Wirklichkeit werden lassen. Das glauben Sie nicht? Im Folgenden finden Sie einige Beispiele.

Durchsetzungsvermögen setzt Entschlossenheit voraus

Durchsetzungsvermögen hat nichts damit zu tun, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen und partout auf seinem Recht zu beharren. Die besten Ideen der Menschheitsgeschichte mussten sich zunächst gegen ein scheinbar unüberwindbares Heer an Skeptikern behaupten. Was wäre gewesen, wenn Charles Lindbergh kein Durchsetzungsvermögen besessen hätte und nicht den ersten Flug in einem Fluggerät unternommen hätte? Wie würden wir heute reisen? Um beim Thema Reisen zu bleiben: Wissenschaftler träumten bereits zu Anfang des 20. Jahrhunderts konkret davon, zum Mond zu fliegen. Eine Reise zum Mond – ein Ding der Unmöglichkeit?

Auch diese Frau weist ein deutliches Durchsetzungsvermögen auf.

Galileo Galilei und sein Verständnis vom Sonnensystem, Frederik Berting mit der Entdeckung des Insulins, Abraham Lincoln und seine Vision der Vereinigten Staaten – die Liste von Pionieren in Wissenschaft, Forschung und Politik könnte seitenlang fortgeführt werden. Ohne ein ausreichendes Durchsetzungsvermögen und die Angst Rückschläge hinzunehmen, setzten sich viele Menschen für ihre Ziele ein.

Was hat Durchsetzungsvermögen mit Ihnen persönlich zu tun?

Durchsetzungsvermögen kann auch Sie persönlich weiter bringen. Abraham Lincoln. Galileo Galilei, Charles Lindbergh – sie alle sind Personen der Zeitgeschichte inzwischen. Doch Sie können mit Durchsetzungsvermögen noch eine ganze Menge erreichen – sowohl im Privatleben als auch in Ihrem Unternehmen. Wenn Sie Ihre Ideen wertvoll finden, warum prüfen Sie dann nicht einmal Ihr Durchsetzungsvermögen oder buchen Sie ein Seminar?

Argumentieren lernen | Argumente Argumentation Diskussion Gespräch Kommunikation Rhetorik