Argumentieren Lernen

Erfolgreich im Business – nur die Harten kommen…

27.02.2010

Sicher kennen Sie die ermahnenden Worte im Meeting oder anderen Auseinandersetzungen:

“Bleiben Sie sachlich!”

Tatsächlich hält sich diese Forderung bzw. der Appell hartnäckig. Viele Führungskräfte wählen für Ihre Gespräche und Präsentationen diese Darstellung.

Fakten – Fakten – Fakten – bedeutet zu gewinnen. Tatsachen darzulegen heißt – wenig bis gar nicht angreifbar zu sein!

Jedoch – wie sieht denn so eine rein sachliche Kommunikation aus, ohne Gefühl, Interpretation und subjektiver Wahrnehmung?

Hier ein Beispiel:

A: Die Sonne scheint.

B: Ja. Die Sonne scheint.

A: Dann wird es warm.

STOPP – das ist schon eine Interpretation / Vermutung / subjektive Darstellung

Neuer Versuch:

A: Dann wird es hell.

STOPP – “hell” ist relativ

Sie sehen / lesen – eine, rein auf Fakten beruhende Unterhaltung wird nicht nur anstrengend, sie ist auch extrem nichtssagend.

Erfolgreich im Business – wo bleibt das Gefühl

Gefühle spielen in unserer Kommunikation – ihrer Kommunikation – eine zentrale Rolle. Haben Sie schon einmal versucht, Ihre Gefühle “zu Hause zu lassen”, wie den Hund oder den Hausteich mit hochwertigen Koys? Natürlich sind diese Lebewesen und Sachen sowieso in der Regel von uns irgendwie emotional belegt.

Dann erlauben wir uns folgende Frage:
Welche Gefühle können Sie ablegen und zu Hause lassen?

Unsere Tätigkeit zeigt uns immer wieder, Gefühle sind jederzeit präsent – in jeder Situation und Kommunikation . Was manchmal fehlt, sind Worte.

Dabei kann man unter Benennung der realen, echten Gefühle, mit dem richtigen Gefühlswort viel erreichen. Gefühle sind eingängig, oft nachvollziehbar und machen den Sprecher und seine Situation transparent.

Stellen Sie sich vor, Sie möchten etwas von einem anderen Menschen, was dieser normalerweise nicht tun würde.

Hier ein Beispiel:

Sie sind Betriebsleiter. Der Auftrag, für einen der wichtigsten Kunden Ihres Unternehmens kann nicht termingerecht ausgeliefert werden. Sie befürchten, dass aufgrund dessen der Kunde “abspringen” wird.

Sie sprechen den Kunden an, um eine Lösung herbei zu führen:

Ich befürchte den Auftrag nicht rechtzeitig ausliefern zu können.

Daraus folgt für mich ein Verlust der Glaubwürdigkeit. Ich fühle mich verantwortungslos.

Verhandeln Sie mit mir über einen neuen Liefertermin.

Vielleicht noch ein Beispiel für die “Raser”:

Sie sind zu schnell gefahren und werden von der Polizei angehalten.

Folgende Technik ist jetzt erfolgversprechend:

Ich befürchte nicht rechtzeitig zu meinem Termin zu kommen.

Daraus folgt für mich, dass ich möglicherweise meine Arbeit verliere. Ich fühle mich schuldig und gleichzeitig verantwortungsvoll gegenüber meiner Familie.

Bitte helfen Sie mir!

Erfolgreich im Business

Für Ihren Erfolg in der Kommunikation habe wir über 9.300 Gefühlswörter gesammelt, die Sie sich kostenfrei downloaden können.

Beachten Sie immer: Gefühle sind immer da. Gehen Sie ehrlich damit um. Im “Innen- und Außenverhältnis”.

Ich freue mich auf Ihre Kommentare und weitere Wörter. Mailen Sie mir Ihre Vorschläge: wjn@job-perform.com

Ihre Wiltraud Natzke

[der Mensch macht's!] – extrem im Business

Bewerten SIE den Blogbeitrag – dadurch kann ich IHRE Interessenschwerpunkte noch besser bedienen.

Patchworker – wie argumentiere ich mein Leben

17.02.2010

Mit einem Lebenslauf, der gewundener ist als der Nürburgring, kenne ich die Probleme in der Vermarktung seiner Leistungen  nur zu gut.

Fragen wie:

“Wie kommt man als Floristin zur Lebensmitteltechnologie oder gar zum Wirtschaftsingenieur?” ähneln Fragestellungen “Wie kommt ein Schwein auf´s Dach?”.

Leider lässt sich da das Gefühl, sich ständig für seinen Lebensverlauf – wie verlaufen – rechtfertigen zu müssen, schwerlich ignorieren.

Doch genau das ist der Punkt.

Keine Person hat es jemals nötig, sich vor einer anderen Person für ihr Handeln zu rechtfertigen. Erklären, Erläutern – ja, wenn es der Sache dient.

Die Sache in so einem Fall heißt – Verkauf der eigenen Leistung. Ob ich mich also bei einem Unternehmen auf eine Festanstellung bewerbe, oder ich verkaufe als Freelancer meine Dienstleistung ist völlig identisch.

Patchworker – argumentieren Sie über Ihre Stärken

Als zertifizierter Coach der Wirtschaft und Trainer arbeite ich ausschließlich auf der Basis der Stärken einer Person – getreu der Maxime:

Was nicht da ist, kann ich auch nicht verkaufen!

Diese Stärken lassen sich über Hard und Soft Skills definieren.

Bei der Vermarktung der Hard Skills liegt der Patchworker nicht selten  gegenüber den “Zielgeraden” zurück. Das liegt in der Natur der Sache.

Die Soft Skills sind hingegen häufig geprägt durch Eigenschaften wie:

Gedankliche, aufgabenbezogene Flexibilität

Vielfältigkeit in der Vorgehensweise

Kreativität in Optimierungsprozessen

Improvisationsfähigkeit bei Störungen, etc.

Patchworker – das richtige Unternehmen macht´s

Bei der Planung der optimalen Bewerbungsstrategie sollten Sie folgendes berücksichtigen:

Die richtige Firma – welches Unternehmen fordert und braucht die Eigenschaften eines Patchworkers

Meine Soft Skills – welche meiner Soft Skills vermarkte ich bei welchem Unternehmen

Nach diesen Vorüberlegungen fällt die Argumentation der Soft  Skills leicht.

Hier ein Beispiel:

Stellenausschreibung: technisch versierter Außendienstmitarbeiter

Ihr Profil zeichnet sich durch folgende Stärken aus:   Kommunikationsfähigkeit,  zeitliche Flexibilität, vielseitig in Umgang mit verschiedenen Kulturen, Effektivität

Das Firmenprofill enthält hier Werte, wie Effektivität und Schnelligkeit

In meiner Arbeit als Floristin habe ich den richtigen Umgang mit Kunden von der Pike auf gelernt. Auch als Ingenieur kommt mir diese positive Kommunikation in der Zusammenarbeit und natürlich auch im Kundengespräch zu gute. Ich informiere ihre Kunden auf den Punkt genau und sorge damit für eine hohe Effektivität. Während der Beratungsgespräche hinterfrage ich die Kundeninteressen sinnvoll, um zu schnellen Ergebnissen zu gelangen.

Viele Grüße von Patchworker zu Patchworker und ganz viel Erfolg

Ihre Wiltraud Natzke

Wer A sagt – sagt auch B

14.02.2010

Kennen Sie das? Sie werden in der Fußgängerzone von einem jungen Menschen -  wahrscheinlich Student denken Sie, will sich ein paar Euros dazu verdienen – angesprochen, mit den Worten:

“Haben Sie eine Minute Zeit? Ich möchte Sie gern über unsere Forderungen zu mehr Umweltschutz informieren!”

Aus Mitgefühl und alten Erinnerungen heraus sagen Sie: “Ja, klar.” Und jetzt geht´s los.

Es vergeht eine Minute, zwei, drei. Ihnen wird kalt, Sie sind hungrig und…………..

Dann, als hätten Sie es erahnt, fragt Sie der “Student: “Würden Sie mir hier Ihre Unterschrift geben, als Unterstützung?”

Was jetzt?

Wer A sagt – sagt auch B

Sehr wahrscheinlich werden Sie unterschreiben.

Die Antwort für dieses Verhalten heißt: Commitment.

In dem Moment, in dem Sie dem Frager ein “ja klar” zugerufen haben, haben Sie sich in eine Verpflichtung hineinbegeben. Späteren Forderungen, Anfragen oder Wünsche werden Sie dazu veranlassen, diesen ebenfalls zu entsprechen.

Durch Ihre Unterschrift dokumentieren Sie Interesse, Mündigkeit, Entscheidungsfähigkeit – schlicht, ein guter Bürger zu sein. Da sich ein guter Bürger engagiert, engagieren Sie sich nun auch.

Die Macht der schriftlichen Äußerung

“Auch Überzeugungsprofis wissen um die Macht schriftlicher Äußerungen. Die enorm erfolgreiche Amway Corporatio beispielsweise hat eine Möglichkeit entdeckt, wie sie ihre Mitarbeiter zu immer besseren Leistungen anspornen kann. Die Mitarbeiter werden angehalten, sich individuelle Verkaufsziele zu setzen und sich dadurch auf diese festzulegen, dass sie sie zu Papier bringen.” (Die Psychologie des Überzeugens; R.B. Cialdini)

Was macht schriftliche Commitments so effektiv?

Vielleicht verändert sich die Meinung einer Person. Er macht nun mit. Er ist engagiert.

Ist das Commitment aktiv, öffentlich, mit  Anstrengung verbunden und freiwillig – kann sich sogar das Selbstbild verändern – in oben genanntem Beispiel verwandelt sich ein normaler Stadtbummler in einen Öko. (Forschungen von Allison u. Messick; 1988)

Schriftliche Stellungnahmen können sehr leicht veröffentlicht werden, das bedeutet, jedesmal wenn eine Person einen Standpunkt einnimmt, und andere dieses mit bekommen, entsteht eine Motivation, diesen Standpunkt zukünftig zu vertreten, um den Eindruck zu vermitteln konsistent (konsequent) zu sein.

Ist jetzt Commitment/Konsistenz gut oder schlecht?

Leben Sie bewusst. Vertreten Sie Ihren Standpunkt. Seien Sie selbstbewusst – sich Ihrer Person bewusst. Wo soll dann das Problem sein?

[ der Mensch macht's! ] -  in diesem Fall Sie!

Testen Sie Ihre Logik – Lösung

13.02.2010

Die Schlussfolgerung – Manche Vögel sind Tiere – ist falsch!

Die Schlussfolgerung – Es gibt keine netten Männer – ist falsch!

Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende.

Ihre Wiltraud Natzke

Kategorie: Allgemein

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Testen Sie Ihre Logik

12.02.2010

Prüfen Sie, ob die Schlussfolgerungen unter den gegebenen, wenn auch teilweise unrealen Voraussetzungen formal (zwingend) richtig oder falsch sind.

  1. Beispiel
    Alle Vögel sind grau.
    Manche Tiere sind grau.
    Manche Vögel sind Tiere.

    Richtig oder falsch

  2. Beispiel
    Es gibt keine lustigen Männer.
    Alles Lustige ist nett.
    Es gibt keine netten Männer.

    Richtig oder falsch

Auflösung siehe morgen!

Quelle; P.M. Intelligenz

Kategorie: Logik

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Die Psychologie des Überzeugens

09.02.2010

Derzeit lese ich mit großem Interesse – Die Psychologie des Überzeugens, von Robert B. Cialdini und möchte  Ihnen heute einige Erkenntnisse daraus vorstellen.

  1. Das Kontrastprinzip – Das Erleben von zwei unterschiedlichen Reizen – Wir schätzen beispielsweise das Gewicht eines Gegenstandes, den wir hochheben, höher ein, wenn wir zuvor einen anderen, leichteren, hochgehoben haben.
    Im Verkauf wird das Kontrastprinzip, wie folgt nutzbar gemacht:
    Stellen Sie sich vor, ein Mann betritt ein elegantes Herrenbekleidungsgeschäft und sagt, er wolle einen dreiteiligen Anzug und einen Pullover kaufen. Was würden Sie als Verkäufer zuerst anbieten, vor dem Hintergrund möglichst viel Umsatz zu generieren?
    Natürlich den Anzug – sprich den teuren Artikel!
    Kauft der Kunde den Anzug, sagen wir für 1.200,- € erscheint ihm der Preis für einen Pullover, 190,- € im Verhältnis klein.
  2. Reziprozität – Geben, nehmen, nochmal nehme
    Ganz sicher haben Sie schon einmal jemandem, einem Kunden, Mitarbeiter oder Bekannten etwas, für ihn unverhofft, geschenkt. Oder Sie haben etwas unverhofft geschenkt bekommen?
    Was ist dann passiert?
    Richtig – Sie haben sich sehr wahrscheinlich verpflichte gefühlt, etwas zurück zu geben.
    Die Gratisprobe hat als Marketingmethode eine lange und erfolgreiche Tradition. Der Supermarkt ist ein bevorzugter Ort, um den Kunden kleine Kostproben zu offerieren. Vielen Leuten fällt es schwer, eine Probe von einem lächelnden Anbieter anzunehmen, nur die Zahnstocher oder Becher abzugeben und weiterzugehen. Stattdessen kaufen viele. Noch erfolgreicher kann sich eine Methode erweisen, bei der sich der Kunden seine Gratisprobe selbst abschneiden darf.
  3. Konsistenz – sobald wir eine Entscheidung treffen oder eine Position vertreten, entstehen Kräfte, die uns dazu drängen, uns konsistent (oder konsequent) zu  dieser Festlegung zu verhalten, wir stehen zu unserer Entscheidung und verhalten uns entsprechend.
    Ich möchte an dieser Stelle ein Beispiel aus oben genanntem Buch auszugsweise zitieren:
    “Bei einer Einführungsveranstaltung für Transzendentale Mediation wurde ich Zeuge eines anschaulichen Beispiels dafür, wie man sich hinter den Mauern der Konsistenz verschanzen kann, um einen Schutz vor den lästigen Konsequenzen bestimmter Gedanken zu haben. ”
    Die Veranstaltung sollte zu ungeahnten Möglichkeiten verhelfen. Ein Freund, Spezialgebiet Statistik und symbolische Logik begleitete mich.
    “Als die Vortragenden im weiteren Verlauf des Abends die Theorie, auf der die TM beruhte, erklärten, nahm ich an meinem Freund eine zunehmende Unruhe wahr.” “Als die Redner am Ende ihres Vortrages dazu aufforderten Fragen zu stellen, meldete er sich und trug eine im Ton freundliche, aber inhaltlich schonungslose Kritik des Gehörten vor.” “Die Wirkung auf die Diskussionsleiter war vernichtend. Nahc einem Augenblick betretenen Schweigens versuchten es die beiden mit einer zaghaften Replik, hielten mittendrin inne, um miteinander zu beratschlagen, und gaben schließlich zu, das die von meinem Kollegen angebrachte Kritik nicht ganz unberechtigt wären.”
    “Nach Beendigung der Fragezeit erlebten die Veranstalter einen regelrechten Run auf ihr Kursangebot.”
    Das Phänomen der Konsistenz lässt sich wie folgt erklären:
    In einem Gespräch mit anderen Teilnehmern der Veranstaltung erfragten wir den Grund der Teilnahme, mit folgendem Ergebnis:
    “Bei einem handelte es sich um einen angehenden Schauspieler, der unbedingt Erfolg in seinem Fach haben sollte und der erschienen war, um zu erfahren, ob er durch TM die für seine Kunst notwendige Selbstbeherrschung erwerben konnte; die Veranstalter hatten ihm versichert, dass dies so sein würde.”
    Es bestand also die Möglichkeit über TM ein dringendes Problem zu lösen. Nun tritt aber die Stimme der Vernunft dazwischen:’
    “Nun trat – in Form meines Kollegen- die Stimmer der Vernunft dazwischen und wies darauf hin, dass ihre gerade gefundene Lösung auf Sand gebaut war. Panik! Es musste sofort etwas unternommen werden, ehe die Logik ihren Tribut verlangte und sie wieder ohne Hoffnung dastanden. Ganz schnell mussten Mauern gegen die Vernunft her; und es spielte keine Rolle, dass die Festung, die man errichtete, eine der Ignoranz war. “Schnell bringt mich in Sicherheit vor falschen Gedanken! Hier, nehmt mein Geld! Kein Grund mehr, darüber nachzudenken. TM? Natürlich wird es mir helfen. Ich habe doch gutes Geld dafür bezahlt.”

Argumentation und Motivation

04.02.2010

Immer wieder geht es in dem beruflichen Miteinander, speziell in der Führung darum, unsere Mitmenschen, den Mitarbeiter zu überzeugen - nicht zu überreden.

Natürlich können wir auf alternative Umgangsformen als Motivation zurückgreifen.

Beispiele hierfür sind:

  • Zwang
    z.B. durch emotionale oder finanzielle Erpressung (Kommunikationsschema – wenn-dann-sonst: Wenn du X nicht tust, dann werde ich mit Y reagieren).
    Resultat: Es existiert keine Freiwilligkeit, sondern Angst. Endet der Zwang, geht die Macht augenblicklich verloren.
  • Überreden
    z.B. durch Erregen von Mitleid, Begeisterung, Missionierung, …

    Kommunikationsschema – Der Prediger

    Hier liegt natürlich eindeutig der Vorteil in der Freiwilligkeit. Die Widerstandswahrscheinlichkeit ist eher gering – solange der Effekt anhält.

Argumentation und Motivation

Schauen wir uns das Beispiel eines Ruderwettkampfes an.

Wie könnte in diesem Fall die Motivation aussehen.

In Anlehnung an obige Ausführungen:

Wir zwingen ihn – Wenn du das nächste Rennen nicht gewinnst, dann kürzen wir dir das Gehalt – sicher unrealistisch, aber als Beispiel meine ich sehr gut tauglich.

Wir überreden ihn – und so könnte sich die “Überredungskunst” anhören.
“Wir sitzen alle in einem Boot. Wir alle bringen Opfer. Warum müssen wir alle Opfer bringen? Um Erfolg zu haben! Erfolg ist nicht nur eine Sache des Geldes! Erfolg bedeutet Anerkennung, Dazugehörigkeit, Stärke! Sie repräsentieren diese Stärke!…………….”

Argumentation und Motivation

Oben dargestellte Beispiele verdeutlichen, dass, um langfristig zu motivieren, es einer Überzeugung bedarf.

Überzeugung erreichen wir nur durch Argumentation.

Wie lassen sich jetzt gute Argumente und damit eine langfristig anhaltende Motivation für den Ruderer gestalten?

Folgende Vorüberlegungen müssen getroffen werden:

  1. Was ist Fakt?
  2. Welchen Nutzen kann ich dem Ruderer geben?
    Welche Persönlichkeitsmerkmale hat der Ruderer?
    Was ist dem Ruderer wichtig?
  3. Was ist mein Ziel?

Die Fragen 1. und 3. sind schnell beantwortet.

zu 1. Fakt ist, er ist der Ruderer mit acht Steuermännern.

zu 3. Wir wollen, dass das so bleibt.Wir wollen so eine hohe Motivation aufbauen, dass unsere Firma das Rennen gewinnt. (Anmerkung: Wir befassen uns nicht mit dem Thema Zielformulierungen, denn dann müssten wir diese Zielsetzung aufgrund der Nicht-Realisierbarkeit canceln)

Bleibt also der Punkt 2.

Um dem Ruderer einen Nutzen bieten zu können, benötigen wir Informationen über seine individuellen Präferenzen, seine Gewohnheiten und natürlich nicht zuletzt seine Charaktereigenschaften, seine Werte.

Ist es zum Beispiel ergeizig – baut sich die Argumentation auf der Befriedigung auf, ihm Status und Karriere anzubieten.

Ist er Familienmensch – bieten wir Freizeit, Familienvergünstigungen, Kindergartenplatz etc. an.

Diese Beispiele polarisieren. Bewusst, da sie im extrem verdeutlichen, dass Motivation immer, und langfristig nur bei Kenntnis der Individualität möglich ist.

Zum Schluss aber noch eine andere Frage:

Wie sieht es mit der Eigenverantwortung des Ruderers aus? Hat er nicht auch selbst die Aufgabe für seine Motivation zu sorgen? Wenn nicht er, wer dann?

Ein Synonym für Motivation ist – Handlungsbereitschaft.
Handlungsbereitschaft bedeutet – selbst aktiv werden!

Viele Grüße,
Ihre Wiltraud Natzke

Toll, dass Sie hier sind und herzlich Willkommen bei
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